ZEISS präsentiert auf der ESCRS 2014 mehr Auswahl und Sicherheit für Kataraktchirurgen und eine neue Produktreihe für die Basisdiagnostik

Auf dem Sommermeeting der Europäischen Gesellschaft der Katarakt- und Refraktivchirurgen (ESCRS), das in diesem Jahr in Verbindung mit der EURETINA in London stattfindet, präsentiert ZEISS innovative Erweiterungen seines umfassenden Produktportfolios für die Kataraktchirurgie.

Das Angebot für die Basisdiagnostik wird ergänzt; dasjenige für die Implantation von Intraokularlinsen durch den IOLMaster® 700 mit SWEPT Source Biometry™ und die hydrophobe monofokale IOL CT LUCIA® entscheidend ausgebaut. ZEISS zeigt fernerhin wichtige Ergänzungen zu seinem Angebot für die Retina- und Glaukomdiagnostik. Im Bereich der refraktiven Laserchirurgie findet SMILE, die dritte Generation der Laserfehlsichtigkeitskorrektur, weltweit immer mehr Anwender. ZEISS profitiert von steigenden Nutzerzahlen.

JENA, 16/09/2014.

Als ein Highlight der diesjährigen Messe stellt ZEISS das erste Gerät mit SWEPT Source Biometry vor: Der IOLMaster 700 bietet zusätzlich zur optischen Biometrie OCT-Bilder über die gesamte Augenlänge. Dank dieses Einblicks können nach Einschätzung von Experten Überraschungen in der Kataraktbehandlung reduziert und verlässlichere refraktive Ergebnisse erzielt werden. Im Vergleich mit den bisherigen Verfahren, bei dem das Messergebnis aus einer A-Scan-Kurve abgeleitet wurde, bringt der IOLMaster 700 durch die bildbasierte Messung Arzt und Patient mehr Sicherheit. Das zu erwartende refraktive Ergebnis lässt sich verlässlicher voraussagen.

Die Implantation torischer IOL vereinfacht das Gerät, in dem es wie der Standard setzende IOLMaster 500 ein Referenzbild der limbalen Blutgefäße aufnimmt, mit dessen Hilfe die Zylinderachse intraoperativ im Okular des Operationsmikroskops Operationsmikroskop als Navigationshilfe für den Chirurg angezeigt werden kann. Damit wird auch der neue IOLMaster zum wichtigen Bestandteil der ZEISS Cataract Suite markerless, die Chirurgen einen reibungslosen Arbeitsablauf bei der Implantation hochwertiger Intraokularlinsen ermöglicht.

Für die Behandlung von Kataraktpatienten bietet ZEISS seinen Kunden nun noch mehr Wahlmöglichkeiten. Mit der Einführung der monofokalen IOL CT LUCIA kommt das Unternehmen besonders Ärzten mit Präferenz für das hydrophobe C-Loop-Design entgegen. Dank eines innovativen vorgeladenen Injektorsystems profitieren Kataraktchirurgen von einfachen und effizienten Arbeitsabläufen und ihre Patienten von bestmöglichen Visusergebnissen¹ durch eine spezielle ZEISS Optik. ZEISS bietet nunmehr das umfassendste IOL-Portfolio auf dem Markt an. Die neue Linse rundet das gut etablierte Sortiment hydrophiler MICS IOL mit großem Dioptrienbereich ab.

Auch für die Basis-Diagnostik in der Augenheilkunde macht ZEISS seinen Kunden ein umfangreicheres Angebot als je zuvor. Die Essential Line bietet allen Augenspezialisten von Anfang an Zugang zu ZEISS Qualität und umfasst neben den bewährten Spaltlampen mit Imaging-Funktionen Produkte zur Messung der objektiven und subjektiven Refraktion sowie für Untersuchungen der Netzhaut und des Augeninnendrucks. Zum neuen Angebot gehören der digitale Phoropter VISUPHOR® 500, die VISUSCREEN 100/ 500 Acuity Charts zur Feststellung der Sehschärfe und die tragbare Funduskamera VISUSCOUT® 100.

Auf dem ESCRS/EURETINA-Meeting zeigt ZEISS fernerhin wichtige Ergänzungen zu seinem Angebot für die Retina- und Glaukomdiagnostik. Der neue FORUM Retina Workplace veranschaulicht Daten auf einem intuitiven Triple-Display: OCT-Daten werden automatisch Fundusbildern zugeordnet, und die Dicken- und Volumenentwicklung wird in ihrem zeitlichen Verlauf angezeigt. Auf einen Blick kann der Arzt aktuelle und frühere Aufnahmen und alle Messwerte vergleichen, die es ihm erlauben, schnell den bestmöglichen Behandlungsplan aufzustellen.

Für die Glaukomdiagnose zeigt ZEISS eine Vorschau auf seine Tools für Weitwinkeldarstellungen: das neue Anterior Segment Package und die PanoMap für das CIRRUS HD-OCT. Als erster Medizintechnikanbieter bietet ZEISS in seinen OCT-Produkten für die Netzhautuntersuchung die bildliche Darstellung der gesamten vorderen Augenkammer. Dies unterstützt Ärzte darin, Patienten mit einem Risiko für einen Winkelblock zu erkennen. Das Anterior Segment Package ermöglicht zudem die OCT-Goniometrie, eine kontaktfreie Methode, um die Kammerwinkelweite zu messen und über die Zeit zu verfolgen. Hochauflösende Scans des Kammerwinkels zeigen anatomische Details, die eine Platzierung der Messwerkzeuge ermöglichen. Die neue CIRRUS PanoMap verknüpft Darstellungen von Makula und Papille zu einem Weitfeldbild, auf dem strukturelle Schäden über den gesamten hinteren Augenpol sichtbar gemacht werden. Die neuen Angebote für das Retina- und Glaukommanagement werden Anfang nächsten Jahres verfügbar sein.

„Wir verstehen uns als Lösungsanbieter in der Augenheilkunde und wollen unsere Kunden entlang der gesamten Diagnostik- und Behandlungskette optimal unterstützen,“ sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender und CEO der Carl Zeiss Meditec AG. „Unser Ziel ist es, Augenspezialisten in die Lage zu versetzen, für jeden Patienten das bestmögliche klinische Ergebnis zu erreichen.“

Ein weiterer Schwerpunkt der diesjährigen Präsentation von ZEISS sind die Produkte für die refraktive Chirurgie. „Die Bedürfnisse von Ärzten und Patienten bei der refraktiven Laserchirurgie sind sehr unterschiedlich. Deswegen bieten wir auch hier ein breites Produktportfolio an,“ sagt Ludwin Monz. Dies umfasst die Excimer-Laser MEL80 und MEL90 sowie den Femtosekundenlaser VisuMax®. Monz‘ Worten zufolge sieht sich das Unternehmen durch die starke Nachfrage nach dem SMILE-Verfahren bestätigt: Bereits mehr als 125.000 Prozeduren sind weltweit damit erfolgreich vorgenommen worden; in mehr als 230 Einrichtungen in 38 Ländern bieten 400 geschulte Ärzte die Behandlung an. Auch das Zulassungsverfahren in den USA verläuft weiterhin positiv. Bis zum Start der ESCRS waren im Rahmen der amerikanischen klinischen Studien schon mehr als 330 Personen behandelt worden.

Besuchen Sie uns am ZEISS-Stand E14.
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Carl Zeiss Meditec AG

Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) ist einer der weltweit führenden Medizintechnikanbieter. Das Unternehmen liefert innovative Technologien und anwendungsorientierte Lösungen, die es den Ärzten ermöglichen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern. Zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten bietet das Unternehmen Komplettlösungen, einschließlich Implantate und Verbrauchsgüter. In der Mikrochirurgie stellt das Unternehmen innovative Visualisierungslösungen bereit. Abgerundet wird das Medizintechnik-Portfolio von Carl Zeiss Meditec durch viel versprechende Zukunftstechnologien wie die intraoperative Strahlentherapie Mit mehr als 2.500 Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2012/13 (30. September) einen Umsatz von 906 Millionen EUR. Hauptsitz von Carl Zeiss Meditec ist Jena, Deutschland.

Neben weiteren Niederlassungen in Deutschland ist das Unternehmen mit über 50 Prozent seiner Mitarbeiter an Standorten in USA, Japan sowie Spanien und Frankreich vertreten. Das Center for Application and Research (CARIn) in Bangalore, Indien, und das Carl Zeiss Innovation Center for Research and Development in Shanghai, China, stärken die Präsenz in diesen schnell wachsenden Ländern. Etwa 35 Prozent der Carl Zeiss Meditec-Anteile befinden sich im Streubesitz. Die übrigen rund 65 Prozent werden von der Carl Zeiss AG, einer weltweit führenden Unternehmensgruppe der optischen und optoelektronischen Industrie, gehalten.

Seit mehr als 160 Jahren bietet Carl Zeiss in den Zukunftsmärkten Industrial Solutions, Research Solutions, Medical Technology und Consumer Optics innovative Lösungen und verbessert die Lebensqualität von Menschen in aller Welt. Die Carl Zeiss AG, Oberkochen, ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung.

  • 1 Maedel S et al. Effect of heparin coating of a foldable intraocular lens on inflammation and capsular bag performance after cataract surgery. JCRS 2013