Einfacheres Management von Makulaerkrankungen

JENA, 6. Juni 2015

ZEISS Retina Workplace unterstützt Augenärzte bei der Therapieentscheidung durch einen einfachen Zugang zu wichtigen klinischen Daten. Eine auf Workflow-Effizienz ausgelegte Ophthalmologie-Software von ZEISS unterstützt auf Retinaerkrankungen spezialisierte Arztpraxen beim Management von Makulaerkrankungen wie der Verlaufskontrolle von Patienten in der Anti-VEGF-Therapie (Vascular Endothelial Growth Factors).

Eine neue Ophthalmologie-Software unterstützt Augenärzte bei der Behandlung von Makulaerkrankungen, in dem sie Daten aus unterschiedlichen Geräten so zusammen führt, dass die Ärzte mit größerer Sicherheit Entscheidung treffen können. Dabei übernimmt die ZEISS Retina Workplace*-Lösung, die beim diesjährigen Kongress der European Society of Ophthalmologists (SOE) in Wien vorgestellt wird, Daten vom Eye Care Data Management System FORUM® von ZEISS. Auf dem Bildschirm werden die Informationen vom ZEISS CIRRUS-HD OCT und vom ZEISS CIRRUS photo sowie von verschiedenen, herstellerunabhängigen, Fundus-Imaging-Geräten kombiniert.

Die ganze Anamnese auf einen Blick

Bisher mussten Ärzte wichtige Befunde, die sie auf dem Bildschirm betrachten wollten, manuell zusammen stellen. ZEISS Retina Workplace dagegen bietet auf Knopfdruck ein vollständiges Bild aller klinisch relevanten Daten mit Fundus- und OCT-Bildern, so dass auf dieser Basis sichere Entscheidungen getroffen werden können. Da bis zu drei Datensätze gleichzeitig betrachtet werden können, ist es möglich, mehrere Zeitpunkte direkt miteinander zu vergleichen, so dass weniger Zeit für das Suchen in verschiedenen Datensätzen benötigt wird.

Neben einem übersichtlichen Gesamtbild auf die vollständige Anamnese mit allen Makula-OCT-Scans in FORUM bietet ZEISS Retina Workplace auch einfachen Zugang zu allen Bildern und Analyseergebnissen. Mit Hilfe dieser komplett interaktiven Tracking-Lösung ist das Fachpersonal in der Augenheilkunde nun in der Lage, Makulaerkrankungen effizient zu überwachen. Das ist beispielsweise im im Zuge der Anti-VEGF-Therapie bei der Verlaufskontrolle der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) von Vorteil.

Eine neue Art der Workflow-Effizienz und des Managements der Anti-VEGF-Therapie

Die Anti-VEGF-Therapie ist mittlerweile die wichtigste Behandlungsmethode für AMD. Die Medikamente werden hierbei regelmäßig, oft einmal pro Monat, injiziert. Sie blockieren eine Gruppe von Proteinen im Körper, die sogenannten "Vascular Endothelial Growth Factors". Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung abnormaler Blutgefäße, die wiederum für Netzhautschäden bei der feuchten Form der Makuladegeneration verantwortlich sind.

Viele Ärzte verabreichen mehr als 1.000 Injektionen pro Jahr, und die Behandlung von bis zu 30 Patienten täglich mit Anti-VGEF-Injektionen ist in vielen Praxen keine Seltenheit. Weniger effiziente Abläufe können sich schnell zu mehreren Stunden zusätzlicher Arbeit pro Woche addieren, besonders bei hochfrequentierten Praxen. Durch den Zeitdruck infolge steigender Patientenzahlen sowie Veränderungen bei der Kostenerstattung in einigen Ländern sehen sich viele Ärzte vor der Aufgabe, ihre Effizienz bei der AMD-Verlaufskontrolle zu steigern, besonders bei der Behandlung von Patienten mit Anti-VGEF-Medikamenten.

Ärzte müssen einerseits die Erwartungen der Patienten hinsichtlich einer sicheren und wirksamen Behandlung erfüllen, andererseits aber auch steigende Fallzahlen effizient und zuverlässig bewältigen. Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG, sagt: "Wir freuen uns, die Vorzüge unserer ganz auf Effizienz und Bedienkomfort ausgelegten Softwarelösung nun auch für die Therapie altersbedingter Makuladegeneration und anderer Makulaerkrankungen anbieten zu können."

Aufbauend auf den Funktion des FORUM Data Management System bringen ZEISS Retina Workplace und die spezielle Software-Erweiterung FORUM Glaucoma Workplace Mehrwert in die klinische Praxis. Die FORUM Lösung von ZEISS ist speziell auf die Augenheilkunde zugeschnitten und konzentriert sich auf die Steigerung der Datenmanagementeffizienz in allen Praxisumgebungen, vom Augenarzt in eigener Praxis bis zu ganzen Abteilungen großer Universitätskliniken. FORUM unterstützt Augenärzte im Alltagsbetrieb durch einen verbesserten Workflow, einfachere Entscheidungsfindung, eine bessere Patientenversorgung und bessere klinische Ergebnisse.

 

* ZEISS Retina Workplace hat eine CE-Zulassung und eine 510(k)-Zulassung der US-amerikanischen US Food and Drug Administration. Es ist außerdem in vielen anderen Ländern zum Verkauf zugelassen, beispielsweise in Japan, Indien und Mexiko.

 

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Die im TecDAX der deutschen Börse gelistete Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) ist einer der weltweit führenden Medizintechnik-Anbieter. Das Unternehmen liefert innovative Technologien und applikationsorientierte Lösungen, die es den Ärzten ermöglichen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern. Zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten bietet das Unternehmen Komplettlösungen, einschließlich Implantaten und Verbrauchsgütern. In der Mikrochirurgie stellt das Unternehmen innovative Visualisierungslösungen bereit. Abgerundet wird das Medizintechnik-Portfolio der Carl Zeiss Meditec AG durch viel versprechende Zukunftstechnologien wie die intraoperative Strahlentherapie. Mit knapp 3.000 Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2013/14 (30. September) einen Umsatz von 909 Millionen EUR.

Sitz des Unternehmens ist in Jena (Deutschland), und neben weiteren Niederlassungen in Deutschland und im Ausland ist das Unternehmen mit über 50 Prozent seiner Mitarbeiter an Standorten in USA, Japan sowie Spanien und Frankreich vertreten. Das Center for Application and Research (CARIn) in Bangalore (Indien) und das Carl Zeiss Innovations Center for Research and Development in Shanghai (China) stärken unsere Präsenz auch in diesen sich schnell entwickelnden Ländern. Etwa 35 Prozent der Carl Zeiss Meditec AG-Anteile befinden sich im Streubesitz. Die übrigen 65 Prozent werden von der Carl Zeiss AG, einem weltweit führenden Unternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie, gehalten.

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