ASUNCIÓN/JENA, 12.11.2013

ZEISS unterstützt Zentrum für Augenärzte in Paraguay

Bessere Ausbildung von Ärzten und moderne Therapie als Schlüssel im Kampf gegen vermeidbare Blindheit in Südamerika

In der Hauptstadt Paraguays hat Anfang des Monats ein von ZEISS unterstütztes Diagnose-, Therapie- und Trainingszentrums für Augenärzte den Betrieb aufgenommen. Gemeinsam mit Kooperationspartnern will ZEISS so dazu beitragen, eine augenmedizinische Versorgung und Ausbildung auf hohem Niveau in der Region Südamerika zu ermöglichen

Wirtschaftlicher Fortschritt und Innovationen in der Medizintechnik ermöglichen immer mehr Menschen den Zugang zu medizinischer Versorgung und ein unbeschwertes Leben. Doch noch immer sind 39 Millionen Menschen weltweit blind. Rund die Hälfte von ihnen ist am heilbaren Grauen Star erblindet; weitere 246 Millionen Menschen sind sehbehindert. Training und Ausbildung für Ärzte sind in Verbindung mit zeitgemäßen Therapien ein Schlüssel im Kampf gegen vermeidbare Blindheit. Um die medizinische Versorgung in Südamerika zu verbessern, hat ZEISS gemeinsam mit der Christoffel-Blindenmission (CBM), der Fundación Visión und der International Agency for the Prevention of Blindness (IAPB) in Paraguay ein Diagnose-, Therapie- und Trainingszentrum aufgebaut, das von der Fundación Visión betrieben wird. Das IABP Center of Excellence Latin America in Asunción, der Hauptstadt Paraguays, ist bereits das vierte Diagnose-, Therapie- und Trainingszentrum weltweit, das ZEISS gesponsert hat. Nun wurde es im Rahmen der weltweiten Initiative VISION 2020 zur Vermeidung von Blindheit offiziell eröffnet.

Das IAPB Center of Excellence Latin America sponsored by ZEISS in der Hauptstadt Paraguays ist ein Diagnose-, Therapie- und Trainingszentrum für die Augenheilkunde. Ärzte werden dort an modernen Geräten ausgebildet und Augenkrankheiten können mit zeitgemäßer und verlässlicher Medizintechnik diagnostiziert und behandelt werden. Damit das Engagement nachhaltig wirken kann, werden zudem Techniker theoretisch und praktisch in Funktionsweise und Wartung der Geräte geschult. „Unser unter dem Dach der VISION 2020 Initiative gebündeltes Engagement für gutes Sehen und die Vermeidung von Blindheit in der ganzen Welt ist in diesem Projekt ein weiteres Mal systematisch angelegt. Das neue Zentrum wird für die ganze Region Südamerika hohen Nutzen in der Augenheilkunde stiften“, sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG.

Das IAPB Center of Excellence Latin America in Asunción ist – nach der Eröffnung von drei vergleichbaren Zentren auf dem afrikanischen Kontinent und in Indonesien – bereits das vierte Diagnose- und Trainingszentrum, das ZEISS unterstützt.

"Auf der ganzen Welt herrscht ein akuter Mangel an gut ausgebildeten Menschen. Daneben gibt es eine große Kluft zwischen wirkungsvollen Behandlungsmethoden einerseits und Menschen mit dem dringendsten Bedarf andererseits. Das Exzellenz-Zentrum in Südamerika leistet dringend benötigte Abhilfe. Es profitiert vom legendären Qualitätsanspruch von ZEISS sowie von Leidenschaft und Engagement der Fundación Visión. Das Zentrum - wie drei weitere in unterschiedlichen Teilen der Welt - sind Beleg für das andauernde Engagement von ZEISS, vermeidbare Erblindung und Minderung der Sehkraft zu bekämpfen", so Peter Ackland, CEO der IAPB.

Für ZEISS spielt ein besonderes Engagement für das Gemeinwohl traditionell eine wichtige Rolle. Ein guter Zugang zu augenmedizinischer Versorgung in allen Teilen der Welt ist jedoch nicht nur ethisch geboten, sondern auch ökonomisch sinnvoll. Denn nach einer Operation können die Betroffene meist schnell wieder für sich selbst sorgen und tragen zum Bruttosozialprodukt des jeweiligen Landes bei.

Michael Hubensack, der im Unternehmensbereich Medical Technology (Medizintechnik) von ZEISS für die Distributorenmärkte Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Südamerika zuständig ist, war bei der Eröffnung des neuen Zentrums vergangene Woche dabei. Er sagt: „Es ist beeindruckend, wie Ärzte hier den Menschen aus der ganzen Region eine qualitativ hochwertige Versorgung bieten, die diese sich sonst nicht leisten können. Dank der Kooperation haben die Ärzte auch die Chance auf eine Fortbildung an modernen Geräten.“ Dr. Rainer Brockhaus, Direktor der CBM, ergänzt: „Der CBM-Partner Fundación Visión leistet seit Jahren einen wertvollen Beitrag, die Lebensqualität der Menschen in der Region zu verbessern. In dem neuen Zentrum und mit den qualitativ hochwertigen Geräten sind nun eine moderne Diagnose und Therapie von Augenkrankheiten und die Ärzteausbildung auf hohem Niveau möglich.“

Am neuen Standort Asunción diagnostizieren und operieren Ärzte beispielsweise Katarakt. Die Behandlung der Linseneintrübung, die auch unter dem Namen „Grauer Star“ bekannt ist, zählt weltweit zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Eine der ersten Patienten im Zentrum war eine 85 Jahre alte Indigena. „Der Eingriff dauerte nur wenige Minuten und hat ihr nicht nur das Augenlicht , sondern auch ihre aktive Stellung in der Gemeinschaft zurückgegeben“, sagt Michael Hubensack von ZEISS. „Die Dame kann nach der Operation nun ihr Wissen in der Herstellung von handgefertigtem Schmuck und Taschen an ihre Enkelinnen weitergeben.“

 

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