„Die Superlative der Messtechnik“

Schweizer Hersteller von Wasserarmaturen erhöht Qualität mit ZEISS T-SCAN

Franke Water Systems KWC
Die Wasserarmaturen von Franke Water Systems KWC erfüllen die Wünsche anspruchsvoller Kunden. Für Spitzenqualität sorgt das Qualitätsteam um Agim Emini mit dem handgeführten Laserscanner ZEISS T-SCAN, der zudem Abläufe beschleunigt, Kosten spart und die Dokumentation der Messergebnisse vereinfacht.

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„Die Superlative der Messtechnik“

Die zentnerschweren Metallbacken schließen sich und senken sich auf eine fauchende blaue Flamme. Kurz darauf steigt Rauch auf: 1000 Grad heißes geschmolzenes Messing schießt in den Hohlraum der Kokille und erstarrt. Sekunden später öffnet sich das Werkzeug und gibt ein golden schimmerndes, raues Metallteil frei, das qualmend in einen Korb fällt. Damit die Metamorphose vom Messingbarren zum Premium-Wasserhahn reibungslos und präzise abläuft, ist umfangreiches Wissen über alle Bearbeitungsschritte nötig. Und ZEISS T-SCAN.
 

Ein System für jede Messaufgabe

Im Messlabor zeigt Agim Emini, wie der handgeführte und flexible Laserscanner seine Arbeit erleichtert. Der Head Quality KWC wandert um den Gussrohling eines Wasserhahns und richtet die Laserlinie des ZEISS T-SCAN auf ihn. „Die Messung dauert nur ein Viertel der Zeit im Vergleich zur Prüfung auf einem Koordinatenmessgerät“, lobt Emini.

Der 32-Jährige prüft mit seinem sechsköpfigen Team besonders akribisch die rohen Gussteile, „denn Fehler in der Gießerei potenzieren sich mit jedem Wertschöpfungsschritt zu immer höheren Kosten“. Nach jeder Serie von 200 bis 2000 Gussteilen ist die Prüfung eines Teils mit ZEISS T-SCAN Pflicht bei den Hauptrenner-Gussteilen.

Außerdem werden Stichproben gezogen. Für eine detailliertere Analyse lädt der Bediener die generierten Messdaten in die Software ZEISS CALYPSO. Dort werden Maß-, Form- und Lagetoleranzen geprüft. Das Reporting und die statistische Datenauswertung erfolgen in ZEISS PiWeb.

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Ausschuss und Nacharbeit in der Gießerei um 20 % gesunken

Durch ZEISS T-SCAN sollten die Nacharbeitskosten um 20 Prozent sinken. Dieses Ziel wurde durch verlässliche Messungen und kontinuierliches, verständliches Reporting erreicht. Doch Emini will die Ausschussquote und die Nacharbeitskosten weiter verringern.

Alle zwei Wochen nimmt sich das Team die Ausschuss-Statistiken vor. Dann wird beraten, wie sich die fehlerhaften Bereiche optimieren lassen. ZEISS T-SCAN liefert die verlässliche Datenbasis und dokumentiert, bezogen auf die Geometrie und Form der Teile, den Erfolg.

Intuitiv geprüft & ausgewertet

Wie einfach das Messen ist, demonstriert Emini an einem bereits geschliffenen und polierten Gussteil. Mit wenigen Mausklicks ist die Software ZEISS colin3D startklar. Mit einem Fingerdruck auf den Auslöseknopf sammelt ZEISS T-SCAN, trotz der durch die Reflexion schwierigen Oberflächenbeschaffenheit, die dreidimensionale Lage von Millionen Oberflächenpunkten.

Durch den Falsch-Farben-Vergleich sieht er sofort, ob das bearbeitete Gussteil innerhalb der Toleranzen liegt bzw. ob oder wo ein Auf- oder Untermaß besteht. Den Report für die Abstimmung mit der Abteilung Oberflächenbearbeitung erzeugt er mit wenigen Mausklicks. „Intuitiver geht es nicht“, findet Emini.

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Daten für den letzten Schliff

Gerade dieses sehr intuitive Reporting war von großem Nutzen bei der Einführung einer automatisierten Schleif- und Polieranlage. Sie macht das händische Schleifen und Polieren der Gussteile überflüssig. Dies übernehmen jetzt Roboter, auf die die Teile gespannt werden. Sie bringen die Teile automatisch an schnell rotierenden Schleifbändern aufs richtige Maß.

Dank des stetigen Messens mit ZEISS T-SCAN und der permanenten Anpassung der Schleifparameter arbeiten die Roboter heute präzise und zugleich sehr schnell. Weil die eigene Kapazität dennoch nicht immer ausreicht, geht mitunter ein Teil der Schleifarbeiten an kleinere Betriebe. Dann dient ZEISS T-SCAN zur Qualitätssicherung in der Eingangskontrolle.

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ZEISS T-SCAN war nur der Anfang

Gerade erwarb das Qualitätsteam das Digitalmikroskop ZEISS Smartzoom. „Mit dem Mikroskop suchen wir nach Defekten im Metallgefüge, die mit dem bloßen Auge nicht oder schlecht erkennbar sind“, erläutert Michael Wage, Abteilungsleiter Oberfläche KWC, dessen Erwartungen das Mikroskop erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen hat.

Auf die nächste Bestellung von Emini muss Reto Wirth, Leiter von ZEISS Industrial Quality Solutions in der Schweiz, daher vermutlich nicht lange warten. Emini plant bereits, zwei ältere Koordinatenmessgeräte durch eine ZEISS CONTURA zu ersetzen. Für ihn gibt es keine Alternative: „Für mich ist ZEISS die Superlative der Messtechnik.“

 


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