Celldiscoverer 7 – Ihre automatisierte Plattform für Live Cell Imaging

Effizienz für Ihre Fluoreszenzabbildung

Mit Celldiscoverer 7 können Sie die Anwenderfreundlichkeit eines automatisierten „Box-Mikroskops“ mit der Bildqualität und Flexibilität eines klassischen inversen Mikroskops für die Forschung kombinieren. Celldiscoverer 7 kalibriert sich selbst, erkennt und fokussiert Ihre Proben und passt die Optiken automatisch an. Sie erhalten mit dieser zuverlässigen, automatisierten Live Cell Imaging-Plattform bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit, ganz unabhängig davon, ob Sie mit 2D- oder 3D-Zellkulturen, Gewebeschnitten oder kleinen Modellorganismen arbeiten. Zusätzlich können Sie jetzt auch das neue LSM 900 mit Airyscan 2 integrieren, um dynamische Prozesse in lebenden Proben schonend und mit höchsten Bildraten in Superauflösung aufzunehmen.

Highlights

Ihr flexibles automatisiertes Mikroskop

  • Celldiscoverer 7 ist ein vollständig integriertes, und automatisiertes High-End-System zum Live Cell Imaging. Passen Sie das System mit verschiedenen Inkubations- und Detektor-Optionen an Ihre Anwendungen an.
  • Entscheiden Sie sich bei der Durchführung anspruchsvoller Experimente mit lebenden Zellen und schnellen Zeitreihenaufnahmen für sCMOS- oder EMCCD-Kameras mit hoher Empfindlichkeit. Wählen Sie für Screening-Anwendungen mit hohem Durchsatz eine Kamera mit großem Dynamikbereich und einem großen Sehfeld.
  • Ergänzen Sie LSM 900 mit Airyscan 2, um bessere Daten aus dreidimensionalen Proben zu erhalten.
Celldiscoverer 7 Detail
Celldiscoverer 7 Detail

Erhalten Sie wertvolle Daten aus Ihren Proben

  • Ein neuer hardwarebasierter Fokus findet und hält den Fokus bei anspruchsvollen, zeitaufwändigen Zeitreihenaufnahmen nicht nur automatisch, sondern erkennt auch die Dicke und optischen Eigenschaften des Probenträgers.
  • Autocorr-Objektive gleichen sphärische Aberrationen aus und liefern scharfen Kontrast und hohe Auflösung.
  • Das automatisierte Mikroskop Celldiscoverer 7 bietet diverse integrierte Inkubationsoptionen, um für Ihre lebenden Zellen die richtige Umgebung zu schaffen.  
Celldiscoverer 7 – Autoimmersion Zoom-in
Celldiscoverer 7 – Autoimmersion Zoom-in

Erzielen Sie reproduzierbare Ergebnisse

  • Automatische Kalibrierungsroutinen sorgen für reproduzierbare Ergebnisse.
  • Mithilfe der Barcode-Erkennung können Sie Ihre Probe, den Probenträger und sogar die Art des Experiments identifizieren.
  • Wenn Sie nicht mit Barcodes arbeiten, wird der Probenträger mit einem automatischen Vorschauscan erkannt und kalibriert.
Wanderung der Anlage des Seitenlinienorgans und Ablagerung unreifer Neuromasten in einem Zebrafischembryo (Danio rerio).
Wanderung der Anlage des Seitenlinienorgans und Ablagerung unreifer Neuromasten in einem Zebrafischembryo (Danio rerio). © Mit freundlicher Genehmigung von J. Hartmann und D. Gilmour, EMBL, Heidelberg, Deutschland

LSM 900 mit Airyscan 2

Strahlengang des LSM 900
Strahlengang des LSM 900

Das Leben ist dreidimensional – Ihre Forschung sollte das abbilden können. Dazu sind optische Schnittmethoden nötig, die lebende Proben mit bestmöglichem Kontrast in höchster Auflösung darstellen. Ab sofort können Sie LSM 900 mit Airyscan 2 mit ihrem Celldiscoverer 7-System verwenden. Diese Kombination bietet Ihnen das Beste aus zwei Welten: die Benutzerfreundlichkeit und Automatisierung einer vollständig integrierten Mikroskopieplattform und die überragende Konfokalbildqualität und Flexibilität der LSM 9-Familie mit Airyscan 2. Das Ergebnis: Live Cell Imaging in Superauflösung mit einer bis zu 1,5-fach verbesserten Auflösung. Äußerst einfaches Trennen mehrerer Farbstoffe mithilfe von Spectral Imaging. Und auch die Analyse von dynamischen Prozessen in lebenden Proben mithilfe von Fotomanipulationstechniken wie FRAP, FRET und ähnlichen Methoden ist nun möglich. Nie war es einfacher, Weitfeld- und Konfokalbilder präzise miteinander zu kombinieren. Schnelle Mischmodusaufnahmen vereinfachen und beschleunigen den Arbeitsprozess und ermöglichen einzigartige Einblicke in Ihre Probe.

Autocorr-Objektive

Mit Celldiscoverer 7 können Sie Petrischalen, Chamber Slides, Multiwell-Platten, Kunststoff oder Glas, Gefäße mit dünnem oder dickem Boden sowie Platten mit niedrigem oder hohem Rand verwenden. Die automatische Probenerkennung erfasst beim Laden Ihrer Probe alle relevanten Gefäßmerkmale. Das Autocorr-Objektiv stellt den Korrekturring des Objektivs ein, um sphärische Aberrationen auszugleichen. Mithilfe der Find Focus-Funktion wird Ihre Probe automatisch fokussiert und die Definite Focus-Funktion hält ihn dort. Erhalten Sie tief im Inneren der Probe scharfe Bilder mit geringer Phototoxizität.

Die Bilder zeigen Tubulin auf einem mit FluoCell präparierten Objektträger Nr. 1. © Probe mit freundlicher Genehmigung von Invitrogen, Thermo Fisher Scientific Inc. Das linke Bild zeigt eine sphärische Aberration bei nicht angepasster Optik.
Das rechte Bild zeigt dieselbe Struktur mit Autocorr-Objektiv. Die Korrektur führt zu verbessertem Kontrast, Auflösung und Intensität bei geringerer Phototoxizität.

Autoimmersion

Objektive für Celldiscoverer 7

In den Biowissenschaften, der Zellbiologie oder bei Screening-Applikationen bestehen Proben überwiegend aus Wasser und/oder befinden sich in wässrigen Lösungen. Celldiscoverer 7 kombiniert ein hervorragendes Wasserimmersionsobjektiv (50x) mit schneller, automatischer Immersion, und auch Entfernung der Immersionsflüssigkeit. Eine elastische Silikonmembran dichtet dabei die Probenkammer ab, um das Eindringen von Luft zu vermeiden und das System vor Flüssigkeiten zu schützen. Darüber hinaus überwacht Celldiscoverer 7 die Immersion automatisch und fügt bei Bedarf Wasser hinzu. Mit diesem automatisierten Mikroskop können Sie über mehrere Tage bei 37 ° C Experimente mit Lebendzellen oder umfangreiche Scanprozesse auf Multiwellplatten durchführen.

Fokus finden und halten

Screenshot ZEN Celldiscoverer 7, Find Focus, Lock Focus

Verwenden Sie die hardwarebasierte Find Focus-Funktion, um Ihre Probe automatisch zu fokussieren und interessierende Regionen zu finden. Wählen Sie die Definite Focus-Funktion, um die Fokusposition während der Experimente beizubehalten. Oder kombinieren Sie beide Methoden: Das automatisierte Mikroskop Celldiscoverer 7 kann automatisch Fokus-Maps für mehrere Positionen in langen Time Lapse-Experimenten erzeugen.

Nutzen Sie LED-Technologie für das Live Cell Imaging

Beleuchtung von Celldiscoverer 7, schematische Darstellung

Nutzen Sie die Vorteile der LED-Technologie für eine effiziente Beleuchtung mit geringer Phototoxizität, schnelle Schaltzeiten und langfristige Stabilität. Sie erreichen damit eine schonende Abbildung, einen erhöhten Durchsatz und reproduzierbare Ergebnisse. Die Einheit für die Fluoreszenzanregung enthält bis zu sieben LEDs und bietet maximale Flexibilität bei der Auswahl von Farbstoffen von Tiefblau bis Dunkelrot.

Anwendungen

Reproduzierbare Ergebnisse werden jetzt einfach

Gleichzeitig mit dem Einlegen der Probe werden Kalibrierungsroutinen gestartet. Dies stellt die Reproduzierbarkeit Ihrer Ergebnisse sicher. Den aktuellen Status und Fortschritt der Experimente verfolgen Sie auf dem Touchscreen.

Durch die Barcode-Erkennung können Sie Ihre Probe, den Probenträger und sogar die Art des Experiments identifizieren. Wenn Sie nicht mit Barcodes arbeiten, wird der Probenträger mit einem automatischen Vorschauscan erkannt und kalibriert. Der Predictive Service von ZEISS unterstützt eine langfristig optimale Geräteleistung und ermöglicht so eine hohe Systemverfügbarkeit und zuverlässige Ergebnisse.

© Mit freundlicher Genehmigung von J. Hartmann und D. Gilmour, European Molecular Biology Laboratory, Heidelberg, Deutschland

Fixierte Seeanemone (Nematostella vectensis)

Seeanemone (Nematostella vectensis) gefärbt mit Hoechst (Zellkerne) und Phalloidin (Aktin). Seitenansicht, aufgenommen mit einer Kombination aus kamerabasiertem Phasengradienten-Kontrastmodus (links) und dem Hochempfindlichkeitsmodus von Airyscan 2 (Mitte). Maximumintensitätsprojektion von 19 Z-Ebenen.

Fixierte Seeanemone (Nematostella vectensis) gefärbt mit Hoechst (Zellkerne) und Phalloidin (Aktin).

Auf dem Ausschnitt im Bild rechts oben, das eine vergrößerte Ansicht eines Tentakelbereichs zeigt, sind eindeutig scharfe Bilddetails und ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis zu erkennen. © Mit freundlicher Genehmigung von A. Stokkermans, Ikmi Group, European Molecular Biology Laboratory, Heidelberg, Deutschland

Video: Aufsicht auf ein Jungtier mit Mund und vier Tentakelknospen. Maximumintensitätsprojektion von 69 Z-Ebenen, die mit Airyscan 2 Multiplex aufgenommen wurden. Die Bilder wurden mit dem Wasserimmersionsobjektiv mit einer 25-fachen Gesamtvergrößerung und einer numerischen Apertur von 1,2 aufgenommen.

Wanderung der Anlage des Seitenlinienorgans und Ablagerung unreifer Neuromasten in einem Zebrafischembryo (Danio rerio).

© Mit freundlicher Genehmigung von J. Hartmann und D. Gilmour, European Molecular Biology Laboratory, Heidelberg, Deutschland

Wanderung der Anlage des Seitenlinienorgans und Ablagerung unreifer Neuromasten in einem Zebrafischembryo (Danio rerio). Die Tiere wurden betäubt und mit niedrig konzentrierter Agarose in eine Glasboden-Petrischale eingebettet.
Die kamerabasierte Übersichtsaufnahme ermöglichte eine schnelle und einfache Probennavigation (oben), bei der Phasengradienten-Kontrast und Fluoreszenzaufnahme kombiniert wurden.
Das anschließende hochauflösende Imaging mit dem Airyscan 2 im Multiplex-Modus erfolgte an einzelnen Positionen, die in dem Übersichtsbild festgelegt worden sind (weiße Kästen).

Maximumintensitätsprojektionen eines unausgewachsenen Neuromasten (127 Z-Ebenen).

Maximumintensitätsprojektionen der Spitze der Seitenlinienanlagen, die durch das Tier wandern (155 Z-Ebenen).

Grün: LYN-eGFP (Membran); Rot: TagRFP-T-UTRCH (Aktin).
Die schonende und schnelle Bildaufnahme im Airyscan 2 Multiplex-Modus ist für diese Art von Anwendung entscheidend. Das Tier wird durch das Imaging nicht beeinträchtigt, während gleichzeitig Bilder mit einem sehr hohen Signal-Rausch-Verhältnis und hochaufgelösten Details aufgenommen werden können.

Primäre Lungenfibroblasten, gefärbt mit MitoTracker Red (Mitochondrien) und einem DNA-Marker (Zellkerne).

Die Aufnahme kombiniert nahtlos zwei Bildgebungsmodalitäten – die Fluoreszenzkanäle wurden im Konfokalmodus mit hochempfindlichen GaAsP-Detektoren erfasst, während der Phasengradienten-Kontrast kamerabasiert ist.

Die Zeitrafferaufnahme wurde über 2,5 Std. mit einer 40-fachen Vergrößerung und einer numerischen Apertur von 0,95 erstellt.

© Mit freundlicher Genehmigung von A. Hocke, Charité, Berlin, Deutschland

Organoid einer humanen Brustkrebs-Zelllinie. Die Zellen exprimieren GFP-gekennzeichnetes H2B (Zellkerne) und mCherry (zytoplasmatische Färbung, hier zur besseren optischen Darstellung grau dargestellt).

Mehrere Organoide wurden in einer Multiwellplatte mit Matrigel gezüchtet. Eine erste Probennavigation wurde mit Durchlicht bei einer geringen, 2,5-fachen Vergrößerung durchgeführt, um einzelne Organoide für das Imaging zu identifizieren.

Nachfolgend wurden Hochauflösungsbilder wurden mit dem Wasserimmersionsobjektiv bei einer 50-fachen Gesamtvergrößerung aufgenommen. Mit dem ZEISS Celldiscoverer 7 mit LSM 900 und Airyscan 2 wurden im Multiplex-Modus 61 Z-Ebenen aufgenommen.

Man kann deutlich die hohe Qualität der Aufnahme erkennen, insbesondere da Matrigel für optische Verfahren nicht ideal ist und das Organoid einen Abstand von mehreren Mikrometern vom Deckglas aufweist.

© Mit freundlicher Genehmigung von S. Gawrzak und M. Jechlinger, European Molecular Biology Laboratory, Heidelberg, Deutschland

Tracheensystem in einem lebenden Taufliegenembryo (Drosophila melanogaster), aufgenommen mit dem ZEISS Celldiscoverer 7 mit LSM 900 und Airyscan 2 im Multiplex-Modus. Es wurde ein Wasserimmersionsobjektiv mit einer 25-fachen Vergrößerung und numerischer Apertur von 1,2 verwendet, in Kombination mit einer Kachelaufnahme (8 Kacheln, 143 Z-Ebenen).

CD4-mIFP unter einem Tracheal-Promoter. Tiefenkodierung in Farbe.  

© Mit freundlicher Genehmigung von D. Rios-Barrera, Leptin Group, EMBL, Heidelberg, Deutschland

Caenorhabditis elegans germline.

© Mit freundlicher Genehmigung von S. Köhler, European Molecular Biology Laboratory, Heidelberg, Deutschland

Keimlinie von Caenorhabditis elegans. Dekaptierte Nematoden wurden im Weitfeldmodus mit einer geringen, 2,5-fachen Vergrößerung lokalisiert (Durchlicht und Fluoreszenz, DAPI; links). Das ermöglichte einen einfachen und produktiven Arbeitsablauf, um Regionen zu identifizieren, die in einem weiteren Schritt mit der schnellen hochauflösenden Bildgebung des Multiplex-Modus des ZEISS Celldiscoverer 7 mit LSM 900 und Airyscan 2 (rechts) aufgenommen werden können. Es wurde eine 25-fache Vergrößerung mit Wasserimmersion und numerischer Apertur von 1,2 verwendet, um einen Z-Stapel mit 62 Ebenen zu erzeugen.

Blau: DAPI (DNA);
Grün: Alexa 488 (Cross-over Punkte);
Orange: Alexa 546 (synaptonemaler Komplex);
Rot: Alexa 647 (Chromosomenachse).

In unterschiedlichen meiotischen Zellen können individuelle Chromosomen eindeutig unterschieden werden.

Downloads

ZEISS Celldiscoverer 7

Your Automated Platform for Live Cell Imaging

50 Pages
Filesize: 14,459 kB

Automation in Microscopy.

WILEY Special edition of Imaging & Microscopy – Collection of 4 white papers (Wolff, Pepperkok, Donoughe, Gelman)

20 Pages
Filesize: 1,925 kB

ZEISS LSM 9 Family with Airyscan 2

11 Pages
Filesize: 3,114 kB