Gitterprisma

Kundenspezifische Gitter

Gitterprisma

  • Einführung

    Als Gitterprismen werden Prismen bezeichnet, die auf einer ihrer planen Fläche ein Transmissionsgitter besitzen.

    In sehr seltenen Fällen kann ein Gitterprisma auch zwei Gitter bzw. gekrümmte Flächen besitzen. Häufig wird für Gitterprismen das englische Kunstwort GRISM verwendet, das aus den Begriffen „Grating“ und „Prism“ gebildet wird. Die meisten Gitterprismen werden für spaltlose Geradsichtspektroskopie verwendet. Durch Einschwenken eines Gitterprismas in den Strahlengang einer Kamera wird die Kamera zum Spektrographen. Dies eröffnet verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise in der Astronomie. Bei entsprechender Auswahl der Furchendichte und des Öffnungswinkels des Prismas können die Geradsichtwellenlänge und die Winkeldispersion des Gitterprismas an die Anforderungen der spezifischen Anwendung angepasst werden.

  • Highlights

    Gitterprisma – dispergierende optische Komponenten

    Gitterprismen werden für Anwendungen bei Wellenlängen zwischen etwa 115 nm und 30 µm eingesetzt. Das Transmissionsgitter befindet sich meist auf der Hypotenusenfläche des Prismas. Je nach Prismenmaterial wird ein solches Gitter entweder auf das Prisma repliziert, sodass es in einer Epoxidharzschicht liegt, oder direkt in das Prisma geteilt. Das Furchenprofil ist üblicherweise, bei direkter Teilung ausschließlich, sägezahnförmig und der Blazewinkel entspricht zumeist dem spitzen Winkel des Prismas. Letzteres ermöglicht den geraden Lichtdurchgang mit hoher Beugungseffizienz.
    ZEISS kann kundenspezifische Gitterprismen nach Spezifikation herstellen. Senden Sie uns Ihre Zeichnungen und Spezifikationen, und wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot.

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