Arbeitsplatzbrille; ZEISS Vision Care

Arbeitsplatzbrillen: Entspanntes Arbeiten am Bildschirm

Die neueste Generation von Bildschirmbrillen ist nicht nur für die Entfernung zwischen Augen und Computer-Bildschirm optimiert, sondern berücksichtigt auch die kurzen Lese-/ Sehentfernungen beim Blick auf Smartphones und Tablets, da unser Büroalltag immer digitaler wird. Die Kosten für Bildschirmbrillen trägt übrigens oft der Arbeitgeber – denn sie dient auch der Prävention von Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Nackenverspannungen.

Die Arbeit am Computer ist für rund 18 Millionen Deutsche Alltag, die gesundheitlichen Folgen allerdings auch: Brennende oder gerötete Augen, Nackenverspannungen Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen, auch als digitaler Sehstress bekannt, sind keine Seltenheit. Der ständige, starre Blick zum Computermonitor, auf Smartphone oder Tablet-Computer ist zu viel für die Augen.
Brillenträger machen zudem häufig die Erfahrung, dass ihre Brille für die Bildschirmarbeit nicht ausreicht. Um etwas gut lesen zu können, müssen sie mit dem Kopf nah an den Bildschirm heran. Statt gerade und entspannt, ist ihre Haltung bei der Bildschirmarbeit gekrümmt und verkrampft.

Die Bildschirmbrille: Die spezielle Gleitsichtbrille für den Arbeitsplatz

Das muss nicht sein: Die Lösung ist aber nicht etwa ein neuer Schreibtischstuhl, sondern eine neue Brille – die sogenannte Bildschirmarbeitsbrille oder Arbeitsplatzbrille. Die Brillengläser dieser speziellen Gleitsichtbrille sind für den Nahbereich optimiert, in der Regel für die Entfernung zwischen Augen und Bildschirm.

Sie eignet sich vor allem für weitsichtige Brillenträger oder Menschen mit Altersweitsichtigkeit, die eine Lesebrille nutzen oder bereits eine Gleitsichtbrille haben. Ist die Bildschirmarbeit mit der privaten Brille nicht möglich, kann der Arbeitgeber unter gewissen Voraussetzungen die Kosten für die sogenannte Computerbrille übernehmen.

Warum reicht die normale Brille am Computer nicht aus?

Herkömmliche Gleitsichtbrillen sind meist keine optimale Lösung für die Arbeit am Bildschirm. Sie sind so konzipiert, dass sie in zwei Bereichen besonders komfortables Sehen ermöglichen. Im Fernbereich sind das Entfernungen zwischen drei Metern bis unendlich, im Nahbereich Distanzen zwischen 30 und 50 Zentimetern – ideal für den Blick aufs Smartphone oder in ein gutes Buch.

Um mit der Gleitsichtbrille am Computer gut sehen können, müssen ihre Träger den Nahbereich nutzen. Das bedeutet: Sie kippen den Kopf leicht nach hinten, jedes Mal, wenn sie am Computermonitor etwas lesen möchten.

Die Folge: Der Kopf ist überstreckt, der Nacken verspannt. Zudem ist der Nahbereich der Gleitsichtbrille für kurze Sehdistanzen optimiert, etwa die Entfernung Auge-Buch oder Auge-Smartphone. Zu wenig für die Arbeit am Bildschirm!

Die Sehdistanz zwischen Augen und Computer-Monitor ist größer, sie liegt zwischen 50 und 100 Zentimetern. Betroffene Brillenträger müssen also nicht nur ihren Kopf überstrecken, um im Nahbereich sehen zu können. Sie müssen auch näher an den Bildschirm heranrücken, um das Geschriebene gut lesen zu können.  

Die Lesebrille: Nicht optimiert für die Arbeit am Monitor

Auch eine Lesebrille eignet sich nicht für die Bildschirmarbeit, da ihre Brillengläser ausschließlich für eine kurze Sehdistanz optimiert sind, nämlich die Entfernung zwischen Auge und Buch. Ähnlich wie beim Nahbereich der Gleitsichtbrille ist das zu wenig für die Bildschirmarbeit.  

 

Sehabstand zum Monitor zu kurz, ZEISS Arbeitsplatzbrille

Mit der Lesebrille wird der Sehabstand zum Monitor zu kurz und eine schlechte Kopf- und Körperhaltung eingenommen.

Zudem sind Lesebrillen sogenannte Einstärkenbrillen, die nur für einen Sehbereich optimiert sind. Sobald die Augen nicht mehr in das Buch oder auf den Bildschirm blicken, muss man sie absetzen, gegebenenfalls sogar die Brille wechseln. Ständig zwischen zwei Brillentypen zu wechseln, stört viele Brillenträger – sie möchten eine Brille, die alles kann.

Und die gibt es: Bildschirmarbeitsplatzbrillen oder Computerbrillen sind spezielle Gleitsichtbrillen. Sie sind nicht nur für die Sehdistanz zwischen Auge und Computermonitor optimiert, sondern schaffen auch den Wechsel in nahe oder ferne Bereiche ohne Probleme. Anders als normale Gleitsichtbrillen decken Bildschirmbrillen also nicht nur zwei, sondern drei Sehbereiche ab.

Anspruch auf die Arbeitsplatzbrille

Die Kosten für diese Bildschirmarbeitsplatzbrille muss der Arbeitgeber übernehmen, sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Er ist für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zuständig und daher auch für die Anschaffung einer Computerbrille, das schreibt zum Beispiel das Arbeitsschutzgesetz vor. Die Bildschirmbrille gehört zum Arbeitsschutz wie Gehörschutz oder Sicherheitsschuhe.

Die Voraussetzung: Die Computerbrille muss von einem Augenarzt für die Arbeit am Monitor verordnet werden. Einen Anspruch haben Arbeitnehmer, die für ihre Tätigkeit einen Bildschirm benötigen und diesen täglich benutzen. Sprechen Sie erst mit Ihrem Arbeitgeber, wenn die Bildschirmarbeit Ihre Augen stresst und Ihre private Brille nicht mehr ausreicht.

Klären bei Ihrem Antrag auf eine Arbeitsplatzbrille, welche Möglichkeiten es gibt und wie die Kostenübernahme geregelt ist, bevor Sie sich an Ihren Augenarzt wenden. Wichtig ist dann auch eine ausführliche Beratung durch einen erfahrenen Augenoptiker, der die Brillengläser genau an Ihre Bedürfnisse anpassen kann. Unsere Augenoptiker-Suche finden Sie hier.

ZEISS bietet mit den ZEISS officelens vier Varianten von Brillengläsern für das Sehen in verschiedenen Bereichen

  • Das Bildschirm-Brillenglas „Book“: Es hat einen verstärkten Fokus auf den Lesebereich. Anders als bei herkömmliche Lesebrillen deckt es nicht nur den Nahbereich zwischen Auge und Buch ab, sondern auch eine sogenannte Maximum Intermediate Distance (M.I.D.) von bis zu einem Meter.
  • Das Bildschirm-Brillenglas „Near“: Diese Variante ist ideal für Menschen, die hauptsächlich am Computer oder im Büro arbeiten. Zusätzlich zur Sehdistanz Auge-Bildschirm, gewährleistet „Near“ klares Sehen bis zu einer M.I.D. von zwei Metern. Wer die Arbeit am Computermonitor unterbricht, muss also nicht sofort die Brille wechseln oder absetzen.
  • Das Bildschirm-Brillenglas „Room“: Der Brillenglas-Typ für den Raumbereich deckt mehrere Bereiche von der Leseentfernung bis zu einer festen M.I.D. von vier Metern ab und ist daher auch ideal geeignet für Freizeitaktivitäten, bei denen entspanntes und gleichzeitig scharfes Sehen in dieser Entfernung gefragt ist.
  • Das maßgeschneiderte Arbeitsplatzbrillenglas „Individual“: Von der persönlichen Leseentfernung bis zur individuellen M.I.D. kann dieses Gleitsichtglas von Ihrem Augenoptiker individuell angepasst werden.

Alle officelens-Brillengläser sind mit der Digital Inside Technologie ausgestattet. Sie berücksichtigen die veränderten Sehbedingungen, die durch die vermehrte Nutzung von mobilen Geräten wie Tablet oder Smartphone entstehen – also den häufigen Blick in die Nähe.
Lassen Sie sich dazu am besten von einem Augenoptiker beraten. Einen Fachmann in Ihrer Nähe finden Sie über unsere Augenoptikersuche.

5 Tipps für entspanntes Sehen am Arbeitsplatz

Brennende Augen, schmerzender Rücken und verspannter Nacken – wer viel am Computer arbeitet, kennt diese Symptome. Damit die Arbeit am Monitor leichter fällt, haben wir hier fünf Tipps für Bildschirm-Arbeiter, die jeder im eigenen Büro befolgen kann.

  1. Achten Sie auf Sitzhaltung und Ausleuchtung: Tisch und Stuhl sollten so eingestellt sein, dass Ober- und Unterarme sowie Ober- und Unterschenkel einen rechten Winkel bilden. Nutzen Sie die Sitzfläche des Schreibtischstuhls vollständig aus, um aufrecht zu sitzen, lehnen Sie sich an. Künstliches Licht schadet den Augen, arbeiten Sie wenn immer möglich bei Tageslicht, idealerweise am Fenster.
  2. Richten Sie den Monitor richtig aus: Am besten befindet sich seine obere Kante auf Augenhöhe oder ein Stück darunter, so dass Sie leicht nach blicken müssen. So sind die Augen nicht ganz geöffnet und es kann weniger Tränenflüssigkeit verdunsten, die Augen trocknen nicht so leicht aus.
  3. Denken Sie an die 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten sollten Sie für 20 Sekunden in mindestens 20 Meter Entfernung blicken, um die Augen zu entspannen. Ebenfalls wichtig: Stehen Sie hin und wieder auf, gehen Sie umher oder sogar kurz nach draußen – frische Luft ist eine Wohltat für die Augen!
  4. Blinzeln Sie häufiger: Beim angestrengten Blick auf den Bildschirm blinzeln wir zu wenig, der natürliche Lidschlag erfolgt zu selten und die Netzhaut trocknet aus. Normalerweise blinzeln wir 10 bis 15 Mal pro Minute, bei der Bildschirmarbeit sind es nur zwei bis drei Mal pro Minute und die Augen brennen oder jucken. Deshalb: Blinzeln, um die Netzhaut zu befeuchten.
  5. Informieren Sie sich über eine Bildschirmbrille: Gutes und entspanntes Sehen im mittleren und Nahbereich ist nicht nur im Büro wichtig. Bildschirmbrillen machen auch Handwerker- oder Handarbeiten angenehmer und eignen sich zum Muszieren oder Kochen.

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