ZEISS mit Plattform für neue Ära der Kundenberatung und Zentrierung

Die nächste Stufe der Digitalisierung: Neues ZEISS System für die Gesichts- und Zentrierdatenerfassung ist präzise, schnell und einfach in der Handhabung

Aalen, 12. Januar 2018
Am 12. Januar 2018 präsentiert ZEISS auf der opti ZEISS VISUFIT 1000, eine Plattform für die digitale Zentrierdatenerfassung, die künftig um weitere Module erweiterbar sein wird. ZEISS VISUFIT 1000 soll zunächst in Deutschland und Mitteleuropa ab Frühjahr erhältlich sein und wird anschließend für alle ZEISS Augenoptik-Partner weltweit auf den Markt gebracht. Es unterstützt diese bei ihrem Ziel, eine perfekt auf die individuellen Bedürfnisse angepasste Brille anzubieten.

Um gutes Sehen zu ermöglichen, sind nicht nur passende Korrektionsgläser nötig. Entscheidend ist auch, wie die Brillengläser in der Fassung und zu den Augen zentriert sind. Bereits 1992 hat ZEISS das erste Video-Zentriersystem ZEISS Video Infral eingeführt und ist somit Vorreiter in der Digitalisierung der Zentrierdatenerfassung. Die Neuentwicklung ZEISS VISUFIT 1000 steht für Präzision und Schnelligkeit. Als Plattform wird sie künftig um Module zur virtuellen Brillenanprobe und individualisierten Fassungsgestaltung erweiterbar sein. ZEISS bietet damit heute schon ein System, das den Wünschen nach mehr Individualisierung und Digitalisierung in der Zukunft gerecht werden wird. Möglich ist dies durch mehr als 20 Jahre Know-how auf dem Gebiet der Zentrierdatenerfassung und intensiver Forschung und Entwicklung unter Einbindung eines konzernweiten Expertenteams.

Mit 45 Millionen Punkten in die Zukunft der Zentrierung 

ZEISS VISUFIT 1000 erstellt mit neun Kameras und 45 Millionen Punkten eine 180 Grad Ansicht des Gesichts. Zu den bisherigen Messpunkten auf dem Messbügel des ZEISS i.Terminal 2 ist dies ein außerordentlicher Schritt, der insbesondere die Erhebung der Messdaten von Fassung und Auge erheblich präzisiert. Der Hornhautscheitelabstand kann für beide Seiten, rechts und links, bestimmt werden. Es kann außerdem eine dreidimensionale digitale Rekonstruktion des Gesichts erstellt werden, die es weiterhin ermöglicht, zum Beispiel auch bei Fassungen mit sehr breiten Bügeln den Hornhautscheitelabstand zu erfassen. Für die künftigen Module von ZEISS VISUFIT 1000 bildet diese Rekonstruktion des Gesichts die Grundlage. 

„Mit ZEISS VISUFIT 1000 holt sich der Augenoptiker die digitale Zukunft als Plattform direkt in sein Fachgeschäft. Es ist eben weit mehr als ein System zur Zentrierdatenerfassung, weil ZEISS VISUFIT 1000 auch noch kommende virtuelle Funktionen unterstützen wird“, sagt Marc Wawerla, Chief Operating Officer ZEISS Vision Care. „Die erhobenen Daten sind mit diesem System so detailliert, dass sie künftig zum Beispiel für virtuelle Brillenanproben oder persönliche Fassungsgestaltung verwendet werden können. Mit ZEISS VISUFIT 1000 entscheidet sich der Augenoptiker sozusagen heute schon für die Zukunft.“ 

Das 180 Grad Abbild – ein neues Verkaufserlebnis für den Verbraucher 

Dank des patentierten Fixationsprojektes wird eine Vergenzstellung der Augen verhindert, obwohl der Kunde mit nur zirka 30 bis 35 Zentimeter Abstand zum Messgerät positioniert wird. Durch die Datenerfassung mit nur einer Aufnahme ist der Messprozess weiterhin schnell und mühelos abgeschlossen, so dass sich der Augenoptiker auf die weitere Beratung und Datenverarbeitung konzentrieren kann.  

„Es ist eine große Erleichterung, dass der Augenoptiker nun mit nur einer Aufnahme das 180 Grad Abbild seines Kunden und der entsprechenden Fassung erstellen kann. Sein Kunde muss sich nicht zur Seite drehen, und es muss auch kein Messbügel mehr an der Fassung angebracht werden. Mit ZEISS VISUFIT 1000 haben wir diesen Prozess einfach und schnell gemacht“, so Wawerla weiter. Die Datenerfassung ohne Messbügel ist nicht nur ein äußerst schnelles, sondern auch ein überaus komfortables Verfahren, das einen hoch professionellen Eindruck vermittelt.  

Mit ZEISS VISUFIT 1000 können Aufnahmen mit verschiedenen Fassungen erstellt werden. Im Anschluss hat der Verbraucher die Möglichkeit, diese anhand von neun Bildern in einer 180 Grad Ansicht direkt miteinander zu vergleichen. „Dass der Verbraucher verschiedene Aufnahmen von sich anschauen – und dementsprechend auch verschiedene Fassungen vergleichen kann – ist ein völlig neues Einkaufserlebnis“, fügt Wawerla an. Beispielsweise haben stark fehlsichtige Personen durch diese Funktionalität den Vorteil, sich wesentlich einfacher für ein Brillenmodell entscheiden zu können. Die Expertenberatung durch den Augenoptiker wird um eine digitale Komponente ergänzt und individualisiert das Einkaufserlebnis. ZEISS VISUFIT 1000 ist ein Schritt in die digitale Zukunft direkt beim Augenoptiker vor Ort. Das System steht für Präzision und vereinfacht nicht nur die Zentrierung für den Augenoptiker, sondern auch die Kaufentscheidung für den Verbraucher.

Multimedia
ZEISS VISUFIT 1000 - Kopfteil
ZEISS VISUFIT 1000 - infografik
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