Zu viel blaues Licht in unserer digitalen Welt?

Blaues Licht

– neue Sehherausforderung in der digitalen Welt

Licht zum Leben und zum Sehen. Seit Tausenden von Jahren ist unser Organismus hauptsächlich eine Lichtquelle gewohnt: die Sonne. Ihr natürliches Licht hat maßgeblichen Einfluss auf Körper und Psyche, Gesundheit und Wohlbefinden. Immer stärker drängen nun aber künstliche Lichtquellen in unseren Alltag: Sogar tagsüber werden Räume hell erleuchtet – und wir schauen nahezu permanent auf digitale Displays aller Art. LED- und Halogenleuchten, Tablet-PCs, Smartphones, TV-Geräten & Co. ist dabei eins gemein: Sie strahlen einen hohen Anteil an Blaulicht ab. Was ist dran am blauen Licht der digitalen Welt – und was wissen wir über seine Wirkung auf uns?

Blaues Licht und unser Sehen

Smartphones, Computerbildschirme, Tablet-PCs, Flachbild-Fernseher und die neuen Smartwatches – die Displays dieser Geräte verändern den Lichteinfluss auf uns: Wie Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen strahlen sie blaues Licht ab. Die Folge: Wir sind rund um die Uhr blauem Licht ausgesetzt – den ganzen Tag, abends und in der Nacht. Mit welchen Folgen?

Fakt ist: Blaues Licht dringt bis zur Netzhaut in das Auge ein. Wissenschaftliche Studien und Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass zu viel Blaulicht die Netzhaut schädigen kann. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer Makula-Degeneration und dauerhaftem Sehverlust. Allerdings ist weiterer wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn notwendig, um mehr Einsicht zu gewinnen, ab welcher „Dosis“ blaues Licht unsere Augen schädigen kann, um daraus ggfs. auch Grenzwerte oder zumindest Empfehlungen der Lichtexposition zu erarbeiten.

Einschlafprobleme durch Handy, Laptop und Co?

Licht hat einen nachgewiesenen und signifikanten Einfluss als unterstützender Taktgeber auf unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Blaues Licht am frühen Abend signalisiert unserem Organismus, länger wach zu bleiben. Licht am frühen Morgen versetzt unsere innere Uhr in den Aufwachmodus. Dabei spielt das körpereigene Hormon Melatonin eine wesentliche Rolle. Tagsüber ist Melatonin nur in geringem Maße im Körper vorhanden. Intensives blaues Licht, welches in das menschliche Auge fällt, hat direkten Einfluss auf die Produktion und Ausschüttung des landläufig als Schlafhormon bezeichneten Melatonins. Bei intensiver Bestrahlung mit blauem Licht vermitteln spezielle Rezeptoren im Auge eine verminderte Ausschüttung des Melatonins. Das Gefühl einsetzender Müdigkeit fehlt oder wird zumindest verzögert. Eine, bei geringem blauem Licht, verstärkte Melatoninauschüttung hingegen ermöglicht dem Köper über die tatsächlich empfundene Müdigkeit in den wichtigen Schlaf zu finden.

Was können Sie tun bei zu viel künstlichem blauen Lichteinfluss?

Wenn Sie angestrengt auf Computerbildschirme und andere digitale Endgeräte blicken, die erhebliche Mengen an blauem Licht abstrahlen, können mitunter Schwierigkeiten beim Kontrastsehen auftreten. Auf einen Bildschirm zu schauen, kann für Sie und Ihre Augen anstrengend sein und zu sogenanntem digitalen Sehstress führen.

Brillengläser können mit Hilfe eines speziellen Blaulicht-Filters helfen, langes Arbeiten an Computerbildschirmen oder digitalen Endgeräten komfortabler zu machen.

5 Tipps zum Umgang mit blauem Licht

1. Genießen Sie häufiger den entspannten Blick in die Ferne – insbesondere bei der Arbeit am Computer oder dem häufigen Gebrauch von Tablet-PC und Smartphone.


5 Tipps zum Umgang mit blauem Licht

2. Blaues Licht steuert unseren Biorhythmus. Studien zeigen, dass insbesondere blaues Licht für die Regulierung des Melatonin-Spiegels im Körper und damit für die Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus und des Wohlbefindens sehr wichtig ist. Fragen Sie Ihren Augenoptiker nach Brillengläsern mit einem Blaulichtfilter.
 

5 Tipps zum Umgang mit blauem Licht

3. Zu viel blaues Licht (z.B. beim Lesen auf dem Tablet-PC) und helles Kunstlicht am Abend sind nicht ratsam, da beides Einschlafstörungen verursachen kann. Abends lieber wärmes Licht nutzen und grelles Licht vermeiden. Entspannen Sie z.B. bei Kerzenschein.
 

5 Tipps zum Umgang mit blauem Licht

4. Tageslicht enthält sehr viel blaues Licht. Studien gehen davon aus, dass eine lang anhaltende Bestrahlung mit hochenergetischem blauem Licht zu einer Schädigung der Netzhaut führen kann. Diese Schädigung kann langfristig das Risiko einer Makula-Degeneration erhöhen. Die beste Lösung: Sonnenbrillengläser mit hundertprozentigem UVA- und UVB-Schutz oder auch selbsttönende Brillengläser von ZEISS. 

5 Tipps zum Umgang mit blauem Licht

5. Brennen abends Ihre Augen? Haben Sie Kopf-, Nacken und Rückschmerzen? Digitaler Sehstress kann die Ursache sein. Machen Sie den Test bei Ihrem ZEISS Augenoptiker

 

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