Wussten Sie, dass Carl Zeiss seit 100 Jahren das Sehen revolutioniert?

William von Baskerville setzt sich zum genauen Studium eines Buches eine Lesehilfe auf die Nase. Was im Schreibsaal der mittelalterlichen Abtei in „Der Name der Rose“ für erstauntes Wispern sorgt, ist heute eine Selbstverständlichkeit: die Brille. Den Namen verdankt die Brille dem Material Beryll, das bereits im 13. Jahrhundert neben Quarz und Bergkristall verwendet wurde. In den folgenden Jahren fanden Brillengläser in zahlreichen Fassungen Platz: Niet- und Scherenbrille oder Monokel sind nur einige von vielen Möglichkeiten, den Gläsern einen passenden „Rahmen“ zu verleihen. Anfang des 18. Jahrhunderts setzt sich die Variante durch, die wir heute als Brille kennen und verstehen: die Ohrenbrille.

Wussten Sie, dass Carl Zeiss seit 100 Jahren das Sehen revolutioniert?

Wussten Sie, dass Carl Zeiss seit 100 Jahren das Sehen revolutioniert?

Seit dem 1. April 1912 revolutioniert Carl Zeiss mit dem ersten Präzisions-Brillenglas PUNKTAL® den Brillenglasmarkt. Es ermöglichte erstmals, unabhängig von der Blickrichtung scharf zu sehen. 1935 ließ sich das Unternehmen die haltbare Antireflexions-Schicht auf optischen Oberflächen patentieren, die seit 1959 die Lichtdurchlässigkeit des Brillenglases erhöht und die Sicht ihres Trägers verbessert. Ab 1970 bot der Brillenglashersteller das zusammen mit dem Schwesterunternehmen Schott entwickelte phototrope mineralische, braune Brillenglas an, das bei Lichteinfall automatisch abdunkelt. Für hochgradig Sehgeschädigte brachte Carl Zeiss im gleichen Jahr eine Sehhilfe auf Basis Keplerscher Fernrohre mit 3,8-facher Vergrößerung auf den Markt.



Verbesserung von Leistung und Tragekomfort der Brille beschäftigten das Unternehmen weiterhin: Dazu gehörten individuelle Gleitsichtgläser, dünnere und leichtere Brillengläser sowie neue Beschichtungen, die den Schmutz abweisen und die Gläser kratzfest machen. Heute ermöglichen punkgenaue Augenvermessung und präzise Fertigungstechniken die Herstellung von Brillengläsern, die so individuell sind wie das Auge selbst. 200 Millionen Menschen weltweit tragen Brillen mit Gläsern von Carl Zeiss, pro Sekunde kommen zwei weitere hinzu. Sie alle profitieren von den Produkten und Technologien, mit denen das Unternehmen seit 100 Jahren das Sehen revolutioniert. Schade, dass William von Baskerville nicht dazugehören kann, aber er entstammt doch nur der Phantasie von Umberto Eco.

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