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Erfolg

Messzeit um bis zu 70 Prozent verkürzt

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Komplexe Geometrien messen

Aluline reduziert seine Messzeit um bis zu 70 Prozent

Up to date sein: Mit diesem Grundsatz behauptet sich der Hersteller von Aluminiumkomponenten und -lösungen, Aluline, vom Hochlohnland Dänemark aus auf dem Weltmarkt. Auch die Messtechnik erneuert das Familienunternehmen regelmäßig. Zuletzt führte es zwei ZEISS ACCURA mit einem neuartigen Scanningmesskopf ein. Dank der neuen Koordinatenmessgeräte reduzierte Aluline seine Messzeit drastisch.

Herausforderung: Geometrisch komplexe Teile schneller messen

Rund 300 unterschiedliche Teile für die verschiedensten Anwendungen laufen bei Aluline pro Jahr vom Band, die Stückzahl liegt insgesamt bei 11 bis 12 Millionen jährlich. Die Kunden kommen unter anderem aus der Medizintechnik, der Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik, der Rüstungs- sowie Auto- und Flugzeugindustrie. Und alle erwarten höchste Präzision. Selbst bei Teilen mit komplexen Geometrien. Bisher mussten die Bediener die Messung dieser Teile mehrmals unterbrechen, um das Werkstück von Hand in die richtige Position zu drehen.

Lösung: Neuer Scanningmesskopf

Der taktile Scanningmesskopf XTR vereinfacht und beschleunigt die Qualitätssicherung geometrisch komplexer Teile. Denn da in den Tastkopf eine Drehachse integriert ist, lässt sich das Tastersystem in Abständen von je 15 Grad beliebig weit drehen und so immer im richtigen Winkel zum Bauteil positionieren. Auf das Portalmessgerät ZEISS ACCURA fiel die Wahl zudem, weil es sowohl die gewünschte Präzision bietet als auch die Möglichkeit, Werkstücke durchgängig zu scannen statt lediglich Einzelpunkte zu erfassen. Darüber hinaus waren die Mitarbeiter mit der Messsoftware ZEISS CALYPSO bereits vertraut.

Nutzen: Messzeit gesenkt

Mit dem neuen taktilen Messkopf misst Aluline nun auch ohne Sensorwechsel und ohne Unterbrechung des Messvorgangs geometrisch anspruchsvolle Werkstücke. Für die 128 definierten Messelemente eines Schließzylinders für Türen benötigten die Mitarbeiter beispielsweise früher 35 Minuten. Mit dem Messkopf XTR sowie einer von ZEISS speziell für dieses Werkstück angefertigten Aufnahmevorrichtung zur Fixierung verkürzte sich die Messzeit auf 11 Minuten. Und da das händische Drehen wegfällt, kann der Mitarbeiter nun zwischen dem Start des Programmes und dem Überprüfen des Messprotokolls seine Arbeitszeit für andere Aufgabe nutzen. Ein weiterer Gewinn ist für Aluline, dass die Werkstücke nun durchgehend gescannt werden. So erhalten die Messtechniker und Konstrukteure deutlich mehr Informationen über die Geometrie der Teile als durch Einzelpunktmessungen. Die beiden Koordinatenmessgeräten kommen laut Geschäftsführer René Schow Jørgensen auch bei den Kunden sehr gut an: „Wenn wir Neukunden in unseren Messraum führen, tauchen anschließend keine Fragen auf. Dann sind sie sicher, dass wir genau messen und präzise fertigen.“

Über das Unternehmen

Das Familienunternehmen Aluline A/S entwickelt und produziert seit 1965 Aluminiumteile. Am Standort Tølløse, rund 60 Kilometer von Kopenhagen entfernt, decken die Dänen mit 110 Mitarbeitern den gesamten Herstellungsprozess ab: von der Konstruktion bis zum fertigen Teil.

 

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