Universalspannmittel

ZEISS OmniFix®

Egal welche Werkstücke Sie haben, mit den Universalspannmitteln von ZEISS OmniFix sparen Sie Zeit und Geld. Wir bieten verschiedene Spannmittel, mit denen Sie Ihre Werkstücke sicher und intelligent aufspannen und teure, maßgeschneiderte Lösungen vermeiden.

Ihre Vorteile

  • Universell einsetzbar
  • Reproduzierbare Messvorgänge
  • Schneller aufspannen
  • Kompatibel mit anderen ZEISS Produkten

Was ist beim Aufspannen zu beachten?

  • Alle Merkmale erreichbar
    Zunächst ist darauf zu achten, dass alle zu messenden Elemente mit Tastern erreichbar sind.
  • Sicheres und wackelfreies Positionieren
    Das Werkstück muss fest auf der Auflage positioniert werden können, sodass es sich nicht verformen oder bewegen kann.
  • Weder verspannt noch zu locker
    Ihr Werkstück sollte weder verspannt noch locker sitzen. Dadurch kann ihr Werkstück auch bei Temperaturschwankungen "arbeiten", also reagieren, ohne zu verspannen.

Einfaches Aufspannen - selbst für die
anspruchsvollsten Werkstücke.

Fünf grundlegende Fakten, die Sie über das Aufspannen wissen sollten

Spannvorrichtungen sind die ideale Lösung für Messtechniker, die Werkstücke für präzise Ergebnisse positionieren und stabilisieren müssen. Diese Kurzanleitung erklärt die Grundlagen und die Terminologie; in den kommenden Artikeln werden spezifische Lösungen für Anwendungen wie taktil, optisch und CT untersucht.

1. Spannen oder halten?

Eine genaue, stabile Positionierung vor und während der Messung ist entscheidend. Selbst Änderungen im μm Bereich wirken sich auf die Ergebnisse aus. Je nach Situation werden die Werkstücke aufgespannt oder gehalten. Hier ist der Unterschied zwischen den beiden:

Aufspannen: Temporäre Sicherung eines Teils in einer definierten Ausrichtung und Position unter Beteiligung von Kraftschluss. Spannvorrichtungen werden in der Messtechnik immer dann eingesetzt, wenn Antastkräfte wirken oder Maschinenbewegungen die Position des Werkstücks beeinflussen können (z.B. aktive Dämpfung).

Halten: Einen Körper in eine definierte Position bringen, ohne Kraft auszuüben. Haltevorrichtungen werden meist in der optischen Messtechnik oder bei CT-Anwendungen eingesetzt (siehe VDI-Richtlinie 2860).

2. Freiheitsgrade

Ein System oder Körper kann sich auf sechs verschiedene Arten bewegen: in drei Richtungen (translatorisch) und um drei Achsen (drehbar). 

3. Statische Bestimmtheit

Wenn alle sechs Freiheitsgrade eines Werkstücks fest sind, spricht man von statischer Bestimmtheit. Dies gilt es anzustreben, wenn Sie in der Messtechnik mit stabilen, unverformbaren Werkstücken umgehen.

4. Statische Unterbestimmtheit

Sind ein oder mehrere Freiheitsgrade eines Werkstücks nicht fest, spricht man von statischer Unterbestimmtheit. Dies ist in der Messtechnik immer zu vermeiden.

5. Statische Überbestimmtheit

Statische Überbestimmtheit tritt auf, wenn einer Bezugsebene in einer Richtung mehrere Einstellebenen zugeordnet sind. Sie wird verwendet, wenn „weiche“ Werkstücke aus z. B. Blech vor der Montage verformt werden, damit es der Einbausituation entspricht.

ZEISS OmniFix® Portfolio

Ob bei taktiler, optischer oder Röntgenanwendung: Der Fixierung des Bauteils auf dem Messgerät ist entscheidend, um zu aussagekräftigen und genauen Messergebnissen zu gelangen. Das ZEISS OmniFix Portfolio eignet sich für unterschiedlichste Geometrien und Messgeräte. Zur Wahl stehen sowohl durchdachte Baukästen, deren Bestandteile auch einzeln nachgekauft werden können, als auch Universalspannmittel wie Schraubstöcke und Dreibackenfutter.

Für taktile Anwendungen

Für Bauteile, die taktil gemessen werden, stehen vielerlei Halterungsvorrichtungen zur Verfügung. Ob zentrisch spannende Schraubstöcke oder Dreibackenfutter - mit ihren Spannstiften und Wechselbacken lassen sie sich an die meisten Werkstück-Geometrien anpassen.
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Für optische Anwendungen

Für die optische Messtechnik, beispielsweise für ZEISS O-INSPECT-Messgeräte, dürfen Halterungen nicht reflektieren – entsprechend wird ihre Oberfläche schwarz eloxiert. Die OmniFix Schraubstöcke für optische Messgeräte sind darauf ausgelegt, dass auch Messungen in der Z-Richtung gelingen.
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Für CT-Anwendungen

Bei der CT-Messung kommt es auf Durchstrahlbarkeit und Dichte an: Das Bauteil, das zu messen ist, muss deutlich dichter sein als die Aufspannvorrichtung, um beide im Ergebnis unterscheiden zu können. Durchstrahlbare Schaumblöcke sorgen dafür, dass das Werkstück sicher gehalten wird, ohne die Messung zu beeinflussen.
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Universelle Baukastensysteme

Aus unseren durchdachten Baukästen lassen sich Aufspannvorrichtungen zusammenbauen. Sie folgen einem standardisierten Konstruktionsprinzip und können multifunktional genutzt werden. Dadurch können individuelle Haltevorrichtungen zusammengesetzt werden.
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