Pressemitteilung

High-Tech-Innovation made in Baden-Württemberg: Ministerpräsident Özdemir besucht ZEISS

Heute überzeugte sich Ministerpräsident Cem Özdemir von der Innovationskraft von ZEISS bei seinem Besuch am Oberkochener Standort.
31. Juli 2026
  • „ZEISS ist ein herausragendes Beispiel für High-Tech-Innovationen“, sagt Özdemir.
  • ZEISS macht das Unmögliche möglich – dank weitsichtiger Innovationsplanung.
  • Eigene Technologien prägen ganze Industrien wie die Halbleitersparte.
  • ZEISS verbindet Investitionen in Innovation mit Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

 

Oberkochen | 31. Juli 2026 | ZEISS Gruppe

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Cem Özdemir, besuchte heute den ZEISS Standort in Oberkochen. Andreas Pecher, Vorstandsvorsitzender der ZEISS Gruppe, und Dr. Frank Rohmund, Mitglied im Vorstand der ZEISS Gruppe und verantwortlich für die ZEISS Sparte Semiconductor Manufacturing Technology (SMT), empfingen den Ministerpräsidenten. Sie gaben ihm Einblick in das Portfolio des international führenden Technologieunternehmens sowie in die Produktionsanlagen für Optiken zur Halbleiterfertigung. Im Anschluss diskutierten sie über die Bedeutung Baden-Württembergs als Technologiestandort im internationalen Wettbewerb.

„Ohne die Technologie von ZEISS geht weltweit kaum ein Chip vom Band“, sagte Ministerpräsident Özdemir und zeigte sich beeindruckt von der Innovationstätigkeit des Unternehmens in Oberkochen. „Mit seiner konsequenten Ausrichtung auf Zukunftstechnologien treibt ZEISS kontinuierlich die Entwicklung innovativer Lösungen voran. ZEISS ist ein herausragendes Beispiel für High-Tech-Innovationen made in Baden-Württemberg und elementarer Bestandteil des Chip-Ökosystems in Baden-Württemberg.“

Drei Männer in Business-Kleidung stehen nebeneinander. Von links nach rechts: Dr. Frank Rohmund im beigen Anzug, Cem Özdemir im schwarzen Anzug und Andreas Pecher im blauen Anzug. Hinter ihnen befindet sich eine Darstellung über ZEISS Lithographie-Optiken.

Ministerpräsident Cem Özdemir (Mitte), Andreas Pecher, Vorstandsvorsitzender der ZEISS Gruppe (rechts), und Dr. Frank Rohmund, Mitglied im Vorstand der ZEISS Gruppe (links), während des Besuchs am ZEISS Standort in Oberkochen.

Das Unmögliche möglich machen

Innovation ist Teil der DNA von ZEISS: Seit 180 Jahren definiert ZEISS die Welt der Optik und der optoelektronischen Industrie sowie deren Märkte immer wieder neu. Als Stiftungsunternehmen kann ZEISS in Innovationen an den Grenzen der Physik investieren, die Jahrzehnte bis zur Marktreife brauchen.

„Unsere Ambition ist, das Unmögliche für unsere Kunden möglich zu machen, was meistens auch zu einem Wettbewerbsvorteil führt. Deswegen investieren wir konsequent und überdurchschnittlich in Forschung und Entwicklung und in unsere Märkte“, sagte Andreas Pecher. „Gleichzeitig ist auch Innovation bei uns niemals Selbstzweck. Wir orientieren uns strategisch an Technologien und Lösungen, die die Kunden brauchen und das Leben der Menschen weltweit verbessern.“

Das breit aufgestellte Portfolio der vier ZEISS Sparten ist auf Megatrends wie Digitalisierung und Gesundheit ausgerichtet. Innovation Hubs, ein Ventures-Bereich sowie Programme wie Beyond Innovation überführen Forschung in Anwendungen, ermöglichen Chancen außerhalb des Kerngeschäfts und stärken die Grundlage für zukünftiges Wachstum. Zum Beispiel: durch das Erschließen neuer Marktfelder wie Agrartechnologie und den Einstieg in neue Technologien wie Photonic Integrated Circuits (PICs).

Am Herzschlag der Digitalisierung

Beim Rundgang durch die Produktionshallen erlebte der Ministerpräsident die Innovationskraft von ZEISS in der Praxis. Bei der ZEISS Sparte SMT entstehen dank extremer Nanometer-Präzision Lithographie-Optiken für die globale Halbleiterindustrie. 80 Prozent aller Mikrochips weltweit werden mit Optiken von ZEISS und den Lithographie-Systemen des strategischen Partners ASML hergestellt. Bei High-End-Chips, die mit EUV-Lithographie – EUV steht für „extrem ultraviolettes“ Licht – hergestellt werden, sind es sogar 100 Prozent.

Die Mikrochips ermöglichen unter anderem die Verarbeitung enormer Datenmengen – die Grundlage für KI-Anwendungen.

„Die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz und der Halbleiterindustrie hängen unmittelbar zusammen“, erklärte Dr. Frank Rohmund. „Unsere Innovationen prägen wichtige Industrien und sind aus jahrzehntelanger Forschung in Baden-Württemberg und der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie ASML entstanden. Sie treiben globale Schlüsseltechnologien voran.“

Resilienz in dynamischen Zeiten

Weltweit bleibt das Wirtschaftsumfeld herausfordernd und das Wachstum verhalten. ZEISS begegnet diesen Entwicklungen mit klarer Strategie.

„Als Stiftungsunternehmen denkt und handelt ZEISS langfristig: Wir setzen auf konsequente Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie gezielte Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit – von Kostendisziplin bis hin zu fortlaufenden Anpassungen unserer Kostenstrukturen. So können wir auch in den kommenden Jahrzehnten Zukunftstechnologien weltweit mitgestalten“, so Andreas Pecher.

Pressekontakt Jörg Nitschke

Leiter Corporate Brand, Communications and Public Affairs
ZEISS Gruppe

Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie. In den vier Sparten Semiconductor Manufacturing Technology, Industrial Quality & Research, Medical Technology und Consumer Markets erwirtschaftete die ZEISS Gruppe zuletzt einen Jahresumsatz von knapp 12 Milliarden Euro (30. September 2025).

ZEISS entwickelt, produziert und vertreibt für seine Kunden hochinnovative Lösungen für die industrielle Messtechnik und Qualitätssicherung, Mikroskopielösungen für Lebenswissenschaften und Materialforschung sowie Medizintechniklösungen für Diagnostik und Therapie in der Augenheilkunde und der Mikrochirurgie. ZEISS steht auch für die weltweit führende Lithographieoptik, die zur Herstellung von Halbleiterbauelementen von der Chipindustrie verwendet wird. ZEISS Markenprodukte wie Brillengläser, Fotoobjektive und Ferngläser sind weltweit begehrt und Trendsetter.

Mit diesem auf Wachstumsfelder der Zukunft wie Digitalisierung, Gesundheit und Industrie 4.0 ausgerichteten Portfolio und einer starken Marke gestaltet ZEISS den technologischen Fortschritt mit und bringt mit seinen Lösungen die Welt der Optik und angrenzende Bereiche weiter voran. Grundlage für den Erfolg und den weiteren kontinuierlichen Ausbau der Technologie- und Marktführerschaft von ZEISS sind die nachhaltig hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. ZEISS investiert 14% seines Umsatzes in Forschungs- und Entwicklungsarbeit – diese hohen Aufwendungen haben bei ZEISS eine lange Tradition und sind gleichermaßen eine Investition in die Zukunft.

Mit 47.400 Mitarbeitenden ist ZEISS in rund 50 Ländern mit mehr als 60 Vertriebs- und Servicestandorten, rund 40 Forschungs- und Entwicklungsstandorten sowie 30 Produktionsstandorten weltweit aktiv (31. März 2026). Hauptstandort des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen, Deutschland. Alleinige Eigentümerin der Dachgesellschaft, der Carl Zeiss AG, ist die Carl-Zeiss-Stiftung, eine der größten deutschen Stiftungen zur Förderung der Wissenschaft.

Weitere Informationen unter www.zeiss.de

Pressebilder

  • Ministerpräsident Cem Özdemir besucht ZEISS in Oberkochen

    Ministerpräsident Cem Özdemir (Mitte), Andreas Pecher, Vorstandsvorsitzender der ZEISS Gruppe (rechts), und Dr. Frank Rohmund, Mitglied im Vorstand der ZEISS Gruppe (links), während des Besuchs am ZEISS Standort in Oberkochen.

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