Pressemitteilung

Dreizehnter Regionalwettbewerb Jena von Jugend forscht

Nachwuchsforschende für ihre Projekte ausgezeichnet
26. Februar 2026
Jena | 26. Februar 2026 | ZEISS Gruppe

Die Gewinnerinnen und Gewinner des dreizehnten Regionalwettbewerbs Jena von Jugend forscht stehen fest. Das Patenunternehmen ZEISS ist traditionell Ausrichter der Veranstaltung, die heute in der Aula der Ernst-Abbe-Hochschule stattfand. Dr. Michelangelo Masini, Head of Corporate Research and Technology bei ZEISS, und Dr. Anne Beer, Wettbewerbsleiterin des Regionalwettbewerbs, beglückwünschten die Jungforschenden. Insgesamt brachte der Wettbewerb 16 erstplatzierte Projekte hervor, die sich für den Landeswettbewerb Thüringen qualifiziert haben.

  • Bengt Westerboer und Charlotte Eidam vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena sitzen an einem Tisch und präsentieren mehrere kleine Topfpflanzen, die unter schmalen LED-Pflanzenlampen beleuchtet werden. Zwischen ihnen steht ein gelber Topf mit Moos, daneben weitere Pflanzen in blauen Töpfen auf Untersetzern. Beide tragen Namensbänder um den Hals und schauen in die Kamera; im Hintergrund hängen Poster mit Diagrammen und Informationen, darunter ein Plakat zur Mimose. Das Plakat gehört zu ihrem Projekt „Haben Pflanzen ein Gedächtnis?“
    ZEISS/Anna Schroll

    Bengt Westerboer und Charlotte Eidam vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena belegten mit ihrem Projekt „Haben Pflanzen ein Gedächtnis?“ den ersten Platz in der Sparte Jugend forscht junior im Fachgebiet Biologie.

  • Charlotte Jochmann vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena sitzt an einem Projektstand und lächelt in die Kamera. Sie trägt einen roten Rollkragenpullover und ein Namensschild mit blauem Band. In der einen Hand hält sie eine kleine Topfpflanze, in der anderen eine weiße Tasse mit kleinen roten Motiven. Vor ihr stehen Unterlagen auf dem Tisch, im Hintergrund hängen Projektposter ihres Projekts „Wirken Kräutertees gegen Erkältungen?“
    ZEISS/Anna Schroll

    Charlotte Jochmann vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena belegte mit ihrem Projekt „Wirken Kräutertees gegen Erkältungen?“ den ersten Platz in der Sparte Jugend forscht junior im Fachgebiet Biologie.

  • Leander Teckemeyer, Zoé Stegert und Pascal Theuer vom Ernst-Abbe-Gymnasium Jena stehen an einem Messestand vor Postern mit dem Titel „Navigation im Geo-Orbit – Lagebestimmung eines Satelliten anhand von Sensoren“. Sie tragen Namensschilder mit blauen Bändern und lächeln in die Kamera. Vor ihnen befindet sich ein selbstgebautes Modell mit einer drehbaren, erdähnlichen Kugel und einer mechanischen Konstruktion aus Zahnrädern und Ketten, das ihr Projekt zur Satellitennavigation veranschaulicht.
    ZEISS/Jürgen Scheere

    Leander Teckemeyer, Zoé Stegert und Pascal Theuer vom Ernst-Abbe-Gymnasium Jena belegten mit ihrem Projekt „Navigation im GEO-Orbit -Lagebestimmung eines Satelliten anhand von Sensoren“ den ersten Platz in der Sparte Jugend forscht im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften.

Preisverleihung und Wettbewerb

Den ersten Platz in der Sparte Jugend forscht im Fachgebiet Physik erhielten Magdalene Bolz und Dániel Berger vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena für ihr Projekt „Einfluss von Dimplestrukturen auf aerodynamische Fahrzeugeigenschaften“. Sie erhielten auch den Sonderpreis des Sponsorpools.

Leander Teckemeyer, Zoé Stegert und Pascal Theuer vom Ernst-Abbe-Gymnasium Jena belegten für ihr Projekt „Navigation im GEO-Orbit - Lagebestimmung eines Satelliten anhand von Sensoren“ den ersten Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften.

Den ersten Preis in der Sparte Jugend forscht junior im Fachgebiet Chemie erhielten Elena Weigel, Arush Sheikh und Anna Caroline Peiselt von der Lobdeburgschule Jena für ihr Projekt „Was löscht Filzstift?“.

Zwei erste Plätze in der Sparte Jugend forscht junior im Fachgebiet Biologie belegten Bengt Westerboer und Charlotte Eidam vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena für ihr Projekt „Haben Pflanzen ein Gedächtnis?“ sowie Charlotte Jochmann vom Carl-Zeiss-Gymnasium für ihr Projekt „Wirken Kräutertees gegen Erkältungen? Die antibakterielle Wirkung von Küchenkräutern“.

Das Patenunternehmen ZEISS hat den „ZEISS Sonderpreis“ verliehen. Er ging gestaffelt an das Carl-Zeiss-Gymnasium Jena, die Staatliche Jenaplan-Schule Jena und das Schülerforschungszentrum Jena. Der Preis zeichnet Institutionen für das besondere Engagement bei der Betreuung der Arbeiten aus. Kriterien für die Vergabe des Preises sind neben den Platzierungen auch die Anzahl der eingereichten Projekte. Der Preis hat einen Gesamtwert von 3.000 Euro.

Masini zeigte sich beeindruckt von den Projekten und dem Engagement der Jugendlichen: „Eure Neugier und euer Forschergeist sind unser Antrieb und die Grundlage für zukünftige Innovationen. Als international tätiges Technologieunternehmen definiert ZEISS die Welt der Optik und der optoelektronischen Industrie immer wieder neu, indem es sich selbst neu erfindet, Pioniergeist zeigt und die Grenzen der Vorstellungskraft herausfordert. Die Begeisterung und das Engagement junger Menschen für Technik und Naturwissenschaften bilden hierfür die Basis.“ Masini ermutigte die Jugendlichen weiterhin neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen und mit Geduld nach Antworten zu suchen. „Manche Erfindungen brauchen Zeit, bis sie erfolgreich sind. Seid mutig, Fehler zu machen, diese führen euch zum Ziel.“

Bei dem Regionalwettbewerb Jena hatten sich 78 Teilnehmende mit 35 Projekten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik angemeldet. 16 Projekte wurden in der Sparte Jugend forscht Junior für Schüler bis 14 Jahre eingereicht; 19 Projekte in der Sparte Jugend forscht für die 15- bis 21-Jährigen. Die Jungforschenden präsentierten ihre Projekte vor einer Jury mit Mitgliedern aus Schulen, Wissenschaft und von ZEISS.

Nachwuchsförderung als Tradition/ ZEISS Förderfonds

Die Förderung von Bildung und Wissenschaft hat bei ZEISS Tradition und ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Mit dem ZEISS Förderfonds unterstützt ZEISS regionale Initiativen aus den Bereichen Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Gesellschaft und Soziales, Breitensport sowie Umwelt. Seit seiner Gründung 2011 hat der ZEISS Förderfonds über 1.800 Projekte mit mehr als 13,5 Millionen Euro unterstützt.

ZEISS ist seit 2014 Pate des Regionalwettbewerbs Jena von Jugend forscht und bietet den Kindern und Jugendlichen der Region eine Plattform für die Präsentation ihrer wissenschaftlichen Fragestellungen und Arbeiten.

Über Jugend forscht

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist es, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Das Motto 2026 ist „Maximale Perspektive“.

Die Jugendlichen werden in zwei Alterssparten kategorisiert: Jugendliche bis 14 Jahre treten in der Alterssparte „Jugend forscht junior“ an, Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren in der Sparte „Jugend forscht“.

Der Wettbewerb wird auf drei Ebenen ausgetragen. Die Teilnehmenden nehmen zunächst an einem Regionalwettbewerb teil. Die Sieger und Siegerinnen der Regionalwettbewerbe qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe. Ein Sieg beim Landeswettbewerb erlaubt die Teilnahme beim Bundesfinale. Die Patenunternehmen von Jugend forscht richten deutschlandweit die Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene aus.

In Thüringen gibt es sieben Jugend forscht-Regionalwettbewerbe, deren Siegerinnen und Sieger beim Landeswettbewerb Thüringen am 1. April 2026 im Ernst-Abbe Sportfeld Jena teilnehmen. Den Abschluss bildet das 61. Bundesfinale, das vom 28. bis 31.Mai 2026 in Herzogenaurach stattfindet.

Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie. In den vier Sparten Semiconductor Manufacturing Technology, Industrial Quality & Research, Medical Technology und Consumer Markets erwirtschaftete die ZEISS Gruppe zuletzt einen Jahresumsatz von knapp 12 Milliarden Euro (30. September 2025).

ZEISS entwickelt, produziert und vertreibt für seine Kunden hochinnovative Lösungen für die industrielle Messtechnik und Qualitätssicherung, Mikroskopielösungen für Lebenswissenschaften und Materialforschung sowie Medizintechniklösungen für Diagnostik und Therapie in der Augenheilkunde und der Mikrochirurgie. ZEISS steht auch für die weltweit führende Lithographieoptik, die zur Herstellung von Halbleiterbauelementen von der Chipindustrie verwendet wird. ZEISS Markenprodukte wie Brillengläser, Fotoobjektive und Ferngläser sind weltweit begehrt und Trendsetter.

Mit diesem auf Wachstumsfelder der Zukunft wie Digitalisierung, Gesundheit und Industrie 4.0 ausgerichteten Portfolio und einer starken Marke gestaltet ZEISS den technologischen Fortschritt mit und bringt mit seinen Lösungen die Welt der Optik und angrenzende Bereiche weiter voran. Grundlage für den Erfolg und den weiteren kontinuierlichen Ausbau der Technologie- und Marktführerschaft von ZEISS sind die nachhaltig hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. ZEISS investiert 15% seines Umsatzes in Forschungs- und Entwicklungsarbeit – diese hohen Aufwendungen haben bei ZEISS eine lange Tradition und sind gleichermaßen eine Investition in die Zukunft.

Mit mehr als 46.600 Mitarbeitenden ist ZEISS in rund 50 Ländern mit mehr als 60 Vertriebs- und Servicestandorten, rund 40 Forschungs- und Entwicklungsstandorten sowie 30 Produktionsstandorten weltweit aktiv (30. September 2025). Hauptstandort des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen, Deutschland. Alleinige Eigentümerin der Dachgesellschaft, der Carl Zeiss AG, ist die Carl-Zeiss-Stiftung, eine der größten deutschen Stiftungen zur Förderung der Wissenschaft.

Weitere Informationen unter www.zeiss.de

 

ZEISS in Jena

Am Standort Jena sind mit Semiconductor Manufacturing Technology, Medical Technology und Research Microscopy Solutions, dem Bereich Planetarien sowie der zentralen Forschung von ZEISS alle vier Sparten vertreten. Jena ist zudem der Sitz der zentralen Servicegesellschaft für Produktionsleistungen der ZEISS Gruppe.

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