Eine Weltkarte aus Schnüren wird gespannt, und vier Mitarbeiter verbinden Punkte von Land zu Land, um gemeinsame Lieferbeziehungen und Scope-3-Emissionen darzustellen.

Nachhaltigkeit messbar machen

Unsere Ziele mit der Science Based Targets initiative

Maßgebend für die Dekarbonisierung

Fortschritt ist der Antrieb, Forschung der Kompass bei ZEISS. Das gilt für unsere Technologien ebenso wie für unser ökologisches Engagement. Denn Geschäftserfolg und Nachhaltigkeit sind beim Stiftungsunternehmen eng miteinander verknüpft. Deshalb hat sich ZEISS der Science Based Targets initiative (SBTi) angeschlossen, um seine Klimaziele validieren zu lassen.

Die Initiative agiert eigenständig und ist weltweit eine der wichtigsten Referenzen für wissenschaftlich fundierte Klimaziele. Diese Validierung zeigt, dass unsere Klimaziele nach anerkannten wissenschaftlichen Kriterien bewertet wurden und mit einem 1,5-Grad-Pfad beziehungsweise dem deutlich unter 2-Grad-Pfad im Einklang stehen.

Denn wer etwas bewegen will, muss nicht nur seine Ziele kennen, sondern sich immer wieder fragen, ob er sich noch auf dem richtigen Weg befindet – wissenschaftlich, unabhängig. Die Validierung bestätigt: ZEISS ist auf dem richtigen Weg.

Eine aus Schnüren gefertigte Weltkarte wird ausgebreitet, und die Mitarbeiter verbinden Punkte von Land zu Land, um gemeinsame Lieferbeziehungen und Scope-3-Emissionen darzustellen.

Machen, was wissenschaftlich notwendig ist

Das ist die Science Based Targets initiative (SBTi)

Science Based Targets sind wissenschaftsbasierte Reduktionsziele. Wer sich diesen verpflichtet, richtet seine Reduktionsziele danach aus, was nach dem Stand der Wissenschaft notwendig ist, um die globale Erderwärmung zu bremsen. Die dazugehörige Initiative, die Science Based Targets initiative (SBTi), stellt diese Ziele wissenschaftlich auf die Probe.

Es handelt sich bei ihr um eine freiwillige Klimainitiative, die sich aus folgenden Institutionen zusammensetzt: CDP (Carbon Disclosure Project), United Nations Global Compact (UNGC), World Resources Institute (WRI) und World Wide Fund for Nature (WWF). Mit aktuell (Stand April 2026) mehr als 11.000 validierten Unternehmen und Finanzinstituten ist die SBTi eine der am schnellsten wachsenden freiwilligen Klimainitiativen der Welt.

Alles für die Dekarbonisierung

  • 42 %

    absolute Reduktion Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030

  • 25 %

    absolute Reduktion Scope-3-Emissionen bis 20301

  • 47 %

    der relevanten Scope 3 Emissionen bis 2030 durch wissenschaftsbasierte Klimaziele ausgewählter Lieferanten abzudecken2

Klimaschutz entlang der Wertschöpfungskette 

Dekarbonisierung bedeutet, Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette systematisch zu betrachten. Das Greenhouse Gas Protocol unterscheidet dabei drei Bereiche, die wie miteinander verbundene Flüsse dargestellt werden.

Sie zeigen, wo Emissionen entstehen und in welche Richtungen sie wirken. Denn hier unterscheiden Unternehmen auf drei Ebenen: Von Scope 1, der alle Emissionen erfasst, die im direkten eigenen Betrieb verursacht werden, über Scope 2, der die Emissionen der eingekauften Energie in den Blick nimmt, bis hin zu Scope 3, der die Emissionen der vor- und nachgelagerten Aktivitäten beinhaltet.

Scope 1: Emissionen, die das Unternehmen aus Anlagen und Prozessen an den eigenen Standorten verursacht.
Scope 2: Emissionen, die bei der Erzeugung von Strom oder Fernwärme entstehen, die das Unternehmen von außen bezieht.
Scope 3: Emissionen aus vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten, wie beispielsweise aus Lieferketten, Transport oder Nutzung von Produkten durch Kunden.

This picture shows Dr. Nicole Ziegler, Head of Sustainability ZEISS Group

Für ein Unternehmen, dessen Fundament auf der Wissenschaft und der Kraft der Innovation steht, ist es nur folgerichtig, auch beim Klimaschutz streng wissenschaftlich vorzugehen. Die Validierung durch die SBTi gibt uns und unseren Partnern die Gewissheit, dass wir messbare und effektive Beiträge zur Dekarbonisierung leisten.

Dr. Nicole Ziegler Head of Sustainability, ZEISS Group
Der Künstler schneidet die losen Fäden ab, um sein Kunstwerk – eine aus Fäden gefertigte Weltkarte – fertigzustellen.

Kunst verbindet

Unser Engagement in einem Werk

An diesen Fäden hängt die Zukunft: Das Kunstwerk im ZEISS Headquarter in Oberkochen in Deutschland ist mehr als nur Kunst – es ist eine Weltkarte der Verantwortung. Die String-Art-Installation visualisiert das Engagement für die Science Based Targets initiative (SBTi).

Klimaschutz ist Millimeterarbeit, die Präzision erfordert. Valentin Elias Renner vereint in seiner Kunst genau dies: Seine strukturierte, klare Formsprache spiegelt die Technologie als unsere DNA wider, bleibt dabei aber menschlich und nahbar.

Das Besondere: Es ist ein Gemeinschaftswerk. Unsere Mitarbeitenden stehen für die Fäden, die sich um die ganze Welt spannen. Das verdeutlicht: Wir ziehen weltweit an einem Strang, um unsere Scope-1-, 2- und 3-Ziele zu erreichen. Das Kunstwerk zeigt, dass wissenschaftlich fundierte Dekarbonisierung und menschliche Vernetzung untrennbar zusammengehören. Gemeinsam weben wir an einer klimafreundlicheren Zukunft.

Wissenschaft als Maßstab 

ZEISS setzt auf Fakten. Die SBTi validiert Klimaziele unabhängig nach neuesten wissenschaftlichen Kriterien und stellt sicher, dass sie mit einem 1,5 Grad-Pfad beziehungsweise deutlich unter 2 Grad-Pfad im Einklang stehen und messbar verfolgt werden können.

Klare Ziele

Bis 2030 senkt ZEISS eigene Emissionen (Scope 1 & Scope 2) um 42%. Die Scope-3-Emissionen werden um 25% reduziert. Die Klimastrategie ist somit ein fester und messbarer Teil der globalen Unternehmenssteuerung.

Fokus Lieferkette

Ein besonderes Gewicht legt ZEISS auf die Zusammenarbeit mit Partnern. Denn echter Fortschritt entsteht nur gemeinsam. ZEISS unterstützt ausgewählte Partner dabei, eigene Klimaziele zu definieren und umzusetzen. Bis 2030 sollen sich Lieferanten, die 47% der relevanten Scope-3-Emissionen repräsentieren, eigene wissenschaftsbasierte Klimaziele nach SBTi setzen.


  • 1

    Bezogen auf einen bestimmten Anteil von den Emissionen aus den Kategorien Scope 3.1 Eingekaufte Güter, Scope 3.2 Kapitalgüter und Scope 3.11 Nutzungsphase.

  • 2

    Aus den Kategorien Scope 3.1 Eingekaufte Güter, Scope 3.2 Kapitalgüter und Scope 3.4 Transport.