ZEISS hat wirklich viel investiert, um mich dahin zu entwickeln, wo ich heute stehe

Anita Sonnenfroh berichtet, wie sie zu ZEISS kam

Anita Sonnenfroh arbeitet schon seit über zehn Jahren für ZEISS. „Ich habe Internationale Betriebswirtschaft an der Hochschule Aalen studiert und war fest entschlossen, meine Diplomarbeit 2006 bei ZEISS zu schreiben. Ich komme aus Nattheim, hatte ZEISS mein ganzes Leben lang quasi vor der Nase und wusste daher schon früh, was für ein toller Arbeitgeber sich hinter dem großen blauen Logo verbirgt.“

Spanien, Madrid: Blick auf die Calle de Barcelona im Herzen der Stadt.
Spanien, Madrid: Blick auf die Calle de Barcelona im Herzen der Stadt.

Auf gepackten Koffern vor dem Aufbruch in eine neue Zukunft

Der Diplomarbeit folgten verschiedene Vertriebspositionen im Unternehmensbereich Microscopy in Oberkochen, bis ihr 2014 die Stelle als Leiterin des Produktionsstandorts Iberia bei Microscopy angeboten wurde.

Mittlerweile lebt sie dauerhaft mit ihrer Familie in Spanien, wo sie seit diesem Jahr den dortigen Vertriebs- und Servicestandort leitet, der die Unternehmensbereiche Microscopy, Industrial Metrology und Medical Technology umfasst. Dass sie einmal mehrere Jahre im Ausland leben würde, hätte sie früher nicht gedacht. „Ich war zwar bereits während meines Studiums für ein Praxissemester in Puerto Rico, bin aber grundsätzlich ein sehr heimatverbundener Mensch“, gibt sie zu.

Als die Stelle in Spanien frei wurde, überwogen jedoch die Neugier und die Aussicht auf eine neue Herausforderung. „Nachdem mein Mann und ich unseren Haushalt in einen LKW gepackt hatten, euphorisch dem Abenteuer entgegengefahren waren und der Arbeitsalltag startete, gab es natürlich auch Momente, in denen ich unsicher war – vor allem wegen der sprachlichen Barrieren im Arbeitsalltag“, erzählt die in Madrid lebende Managerin. Heute ist das anders. „Unsere Tochter wurde in Spanien geboren und wächst zweisprachig auf. Dadurch rede ich auch zu Hause oft Spanisch. Ich muss inzwischen bei meinen Besuchen in der Heimat eher darauf achten, nicht ständig ins Spanische abzudriften“, lacht sie.

Ich finde die ZEISS Produkte und die ihnen zugrunde liegenden Technologien äußerst spannend.

Ihre Faszination für Mikroskopie ist durch ihre jahrelange Erfahrung und viele außergewöhnliche Momente stetig gewachsen: „Ich bin keine Physikerin, Biologin oder Chemikerin, finde aber die ZEISS Produkte und die ihnen zugrunde liegenden Technologien äußerst spannend. Ich bin immer wieder begeistert, in welchen Bereichen überall Mikroskopie zum Einsatz kommt. Bei der Materialforschung und -analyse zum Beispiel können wir damit Mikrostrukturen erkennen, die sich auf die Materialeigenschaften auswirken. Oder bei der Untersuchung von Zellstrukturen zur Erkennung von Krankheiten. Bei der Erforschung von Tierarten und Fossilien. Aber auch bei der Schaumwein-Produktion zur Untersuchung der am Gärungsprozess beteiligten Hefebakterien. Und bei der Restaurierung von Kunstwerken und dem Nachweis ihrer Echtheit, bei der Entwicklung der perfekten Zahnpasta, oder bei der DNA-Analyse zur Aufklärung von Verbrechen. Oder bei der Suche nach Rohstoffvorkommen in Gesteinen. Diese Liste lässt sich unendlich fortsetzen“, erzählt sie begeistert.

ZEISS ist tatsächlich der weltweit einzige Hersteller von Helium-Ionen-Mikroskopen

Nicht mehr nur mit Licht-, sondern auch mit Elektronen-, Röntgen- oder Helium-Ionen-Strahlen wird heute mikroskopiert. ZEISS ist tatsächlich der weltweit einzige Hersteller von Helium-Ionen-Mikroskopen. „Bilder können mit unseren Mikroskopen bis in den Nanometerbereich höchstauflösend und dreidimensional dargestellt werden. Unser umfassendes Produktportfolio lässt sich auch kombinieren: So ist es möglich, eine unglaubliche Spanne an Größenordnungen abzudecken. Für die medizinische und biologische Forschung ergeben sich dadurch völlig neue Möglichkeiten“, ergänzt sie. Das momentan bedeutendste Projekt der Wissenschaft, in dem ein ZEISS Elektronenmikroskop zur Datenerhebung und verarbeitung zum Einsatz kommt, ist das Blue Brain Project. Dabei wird eine vollständige dreidimenionale Karte des menschlichen Gehirns erstellt, bis in seine kleinsten Verästelungen. Mithilfe einer VR-Brille kann man anhand der erhobenen Daten dann virtuell durchs menschliche Gehirn reisen.

Carl Zeiss Iberia S.L.
Carl Zeiss Iberia S.L.
Carl Zeiss Iberia S.L.

Carl Zeiss Iberia, S.L.
Division Metrologia Industrial
Ronda de Poniente,
5 Primer piso,
puerta derecha,
28760 Madrid, Spain

Anita Sonnenfroh

Ich finde es toll, dass ZEISS auch nach so langer Zeit noch immer ein wichtiger Bestandteil unserer Welt ist und so gut im Sattel sitzt.

In einem Unternehmen zu arbeiten, dessen Produkte und Leistungen nach wie vor einen so großen Beitrag zum Leben der Menschen leisten, weiß Anita Sonnenfroh besonders zu schätzen: „Ich finde es toll, dass ZEISS auch nach so langer Zeit noch immer ein wichtiger Bestandteil unserer Welt ist und so gut im Sattel sitzt. Jedes Unternehmen durchlebt auch einmal schwierigere Zeiten – trotzdem ist ZEISS immer den Statuten aus der Anfangszeit treu geblieben: präzise, innovativ, soziale Verantwortung übernehmend.“

ZEISS hat wirklich viel investiert, um mich dahin zu entwickeln, wo ich heute stehe.

Wenn Anita Sonnenfroh auf ihre bisherige Zeit bei ZEISS zurückblickt, ist sie sehr zufrieden: „ZEISS hat wirklich viel investiert, um mich dahin zu entwickeln, wo ich heute stehe.“ So habe sie unter anderem ein sogenanntes Junior Leadership Program durchlaufen, das sie bestens auf ihre heutigen Aufgaben im Top-Management vorbereitete. „ZEISS bietet unterschiedlichste Entwicklungsmöglichkeiten. Man sollte aufgeschlossen und risikobereit sein und sich auf neue Herausforderungen einlassen. Dann steht einem die Welt offen“, kann sie aus eigener Erfahrung bestätigen. Und nicht nur sie selbst ist glücklich mit der Wahl ihres Arbeitgebers: „Mein Papa ist mein größter Fan – einmal natürlich, weil ich seine Tochter bin, aber auch, weil er stolz ist, dass ich bei ZEISS einen so tollen Job habe.“

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