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| Werksabnahme |
| Projektor von Carl Zeiss für größtes Planetarium der Welt | Downloads und Links | ||
| Kurator des Wissenschaftsmuseums der Stadt Nagoya zur Werksabnahme in Jena | RTF-Dokumente Weitere Informationen
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| JENA, 20.05.2010. Am 18. und 19. Mai weilten die Betreiber des Planetariums der japanischen Stadt Nagoya zur Werksabnahme in Jena. Carl Zeiss liefert den Projektor vom Typ UNIVERSARIUM Modell IX für das größte Planetarium der Welt im moderni- sierten Wissenschaftsmuseum in Nagoya. Die Kuppel mit einem Durchmesser von 35 Metern bietet 350 Zuschauern Platz. „Wir haben uns für den Projektor von Carl Zeiss entschieden, weil wir den Sternenhimmel so natürlich wie möglich zeigen wollen“, sagte Herr Katsuhiro Mouri, Kurator des City Science Museum Nagoya. Je größer die Kuppel ist, umso natürlicher erscheint den Besuchern der künstliche Sternenhimmel, vorausgesetzt, die Sternenprojektion ist hell genug. Dass der besonders leistungsstarke Projektor UNIVERSARIUM diese Vorraussetzung erfüllt, wurde bereits in Stockholm in der Globe-Arena mit 100 m Kuppeldurchmesser getestet. „Wir wollten einen Projektor, der exakt die Anzahl der Sterne projiziert, die das menschliche Auge wahrnehmen kann. Weil wir seit Jahrzehnten mit einem Projektor von Carl Zeiss arbeiten und immer sehr zufrieden waren, vertrauen wir auch jetzt auf die Präzision der Systeme des Unternehmens“, erklärte Mouri weiter. Der Planetariumsprojektor wurde speziell für Nagoya konfiguriert. Die Beschriftungen aller didaktischen Projektionen sind in Japanisch. Eine weitere Besonderheit sind die computerge- steuerten Blenden für alle Fixsternprojektoren. So können, je nach Anforderung der Show, variabel Ausschnitte der Projektion schwarz gehalten werden. Damit ist die optimale Kombination von optisch-mechanischer Sternenprojektion mit digitalen Elementen möglich, ohne dass die Sterne in die Videoprojektionen strahlen. Eingesetzt wird diese Technik zum Beispiel bei Panoramadarstellungen. Mit dem UNIVERSARIUM sind künstliche Sterne wirklich punktförmig und ihr scheinbares Strahlen wird sichtbar. Feinheiten wie das Flimmern der Sterne, die Szintillation, oder die schmale, fast unsichtbare Mondsichel in unmittelbarer Sonnen- nähe werden verblüffend realistisch dargestellt. Das moderne Steuersystem gestattet, komplexe Shows eigenständig zu entwickeln und automa- tisch wiederzugeben oder live zu präsentieren. Ein Live-Programm kann gleichzeitig aufgezeichnet, nachträglich modifiziert und jederzeit wieder abgespielt werden. Das Planetarium des bisherigen Wissenschafts- zentrums in Nagoya verfügt seit 1962 über einen Projektor von Carl Zeiss. Es war und ist bis heute Anziehungspunkt für jährlich rund 250 000 Besucher. Mit Fertigstellung des Neubaus werden eine Million Gäste im Jahr erwartet. Der riesige Komplex für die Jugend mit großen Ausstellungs- flächen und interaktiven Exponaten soll ab März 2011 Besucher empfangen. „Wir freuen uns und sind stolz, ein Teil dieses großen Projektes zu sein. Es ist ein besonderer Erfolg, da der japa- nische Markt fast ausschließlich von einhei- mischen Planetariumsherstellern beherrscht wird“, sagte Wilfried Lang, Leiter des Geschäfts- feldes Planetarien bei Carl Zeiss. Der Projektor für Nagoya reiht sich ein in die Familie der internationalen Großplanetarien vom gleichen Typ, zu der u. a. die Planetariumsein- richtungen in New York, Los Angeles, Rio de Janeiro, Hamburg, Wien, Jakarta, Peking und Jena gehören. Katsuhiro Mouri, Kurator des Nagoya City Science Museum, Wilfried Lang, Leiter des Geschäftsfeldes Planetarien bei Carl Zeiss, und Ann Wagner, Projektmanagerin des Geschäftsfeldes Planetarien (von rechts), bei der Werksabnahme des Planetariumsprojektors in Jena. Modell des Nagoya City Science Museum, zu dem auch das größte Planetarium der Welt mit einem Projektor von Carl Zeiss gehört. Gudrun Vogel Kommunikation Carl Zeiss Tel.: +49 3641 64-2770 Fax: +49 3641 64-2941 E-Mail: PI Nr.: 0095-2010-GER PL |
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