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Innovationspreis für LSM
 
Neues Mikroskopieverfahren zur eindeutigen Trennung von Fluoreszenzsignalen Downloads und Links



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LSM 510 META
Innovationspreis
www.zeiss.de/lsm

JENA, 11.11.2002. Das Laser Scanning Mikroskop LSM 510 META von Carl Zeiss hat den Innovationspreis des Landes Thüringen 2002 gewonnen. Der vom Wirtschaftsministerium des Freistaates für herausragende technische Neuentwicklungen verliehene Preis wurde am 5. November 2002 auf dem Thüringer Innovationstag in Erfurt an die Carl Zeiss Jena GmbH in der Kategorie der Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitern übergeben.


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Das von Carl Zeiss und dem California Institute of Technology, Pasadena, USA, entwickelte LSM 510 META erschließt Wissenschaftlern in verschiedensten biomedizinischen Forschungsdisziplinen experimentelle Möglichkeiten, die bisher in unerreichbarer Ferne schienen. Insbesondere lassen sich mit dem neuen System einzelne Zell- und Gewebebestandteile räumlich hochgenau lokalisieren und in ihrem natürlichen Umfeld verfolgen. Neu ist, dass für das LSM 510 META die Unterscheidung sehr ähnlicher zur Markierung eingesetzter Fluoreszenzfarbstoffe kein Problem ist. Damit wird die Anzahl der einsetzbaren Farbstoffe höher, die Auswahlmöglichkeit breiter und letztendlich der gleichzeitige Nachweis mehrerer Zellbestandteile problemlos möglich. Beispielsweise in der experimentellen Entwicklungsbiologie und der molekularen Tumorforschung werden damit die Mechanismen natürlicher Entwicklungsvorgänge und ihre Veränderungen durch genetische Einflüsse oder Umweltfaktoren wesentlich verlässlicher und schneller identifizierbar.

Das LSM 510 META gewann nach dem IOLMaster, einem Präzisionsgerät für die Augenvermessung, den zweiten Thüringer Innovationspreis für Carl Zeiss. Erst vor kurzem hatte es einen der renommierten R&D 100 Awards des R&D Magazins erhalten. Die mit einer Auflage von 90.000 Exemplaren monatlich in den USA erscheinende Zeitschrift zeichnet mit dem „Oscar der Erfindungen“ jedes Jahr die 100 bedeutendsten technischen Produkte aus, die weltweit neu vorgestellt wurden.

Mit dem LSM 510 META hat Carl Zeiss einmal mehr seine Innovationskraft unter Beweis gestellt. Das Unternehmen steigert die Aufwendungen für Forschung und Technologie seit Jahren kontinuierlich. Waren es im Geschäftsjahr 1996/97 (Oktober bis September) noch 98 Mio Euro, so wurden allein im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs 77 Mio Euro in F&E investiert. Fast 6 % mehr als im Vorjahr und gut 7,5 % vom Umsatz. Derzeit sind rund 1650 Mitarbeiter - das sind rund 11,5 % der Belegschaft - in Forschung und Entwicklung beschäftigt. Für Carl Zeiss ist dies die Basis des seit Jahren erfolgreicher werdenden Geschäfts. Über 42 % des Umsatzes erzielt Carl Zeiss mit Produkten, die jünger sind als drei Jahre.


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Gudrun Vogel
Carl Zeiss Jena GmbH
Pressereferat Produktbereiche Mikroskopie,
Optisch-Elektronische Systeme
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Fax: +49 3641 64-2941
E-Mail: g.vogel@zeiss.de

Carl Zeiss
Mikroskopsysteme
07740 Jena
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