Machen Sie das Unsichtbare sichtbar – rechtzeitig

ZEISS X-Ray Series für Leichtmetallguss

Viele Defekte liegen verborgen im Inneren der Bauteile – unentdeckt können sie später Probleme hervorrufen und damit zu unnötig hohen Kosten führen. Machen Sie frühzeitig das Unsichtbare sichtbar, und erlangen Sie Sicherheit über die Qualität Ihrer Bauteile.

Wagen Sie tiefe Einblicke

Während des komplexen Herstellungsprozess von Gussteilen können verschiedenste Defekte entstehen, die nicht nur an der Oberfläche liegen. Im Inneren können sie mitunter große Auswirkungen auf die Stabilität des Bauteils haben. Doch auch falsche Geometrien machen gegossene Teile für den späteren Zusammenbau unbrauchbar. Deshalb gilt es Defekte, sicher und frühzeitig zu erkennen. Mit Röntgen ist dies möglich – mit nur einer Aufnahme!

Poren & Porosität

Poren bezeichnen kugelförmige Gaseinschlüsse, die durch die Vergasung von z.B. Trennmitteln oder aufgrund von mangelhafter Formentlüftung entstehen.

Risse

Schmelzeverunreinigungen und eine zu hohe Anschnittgeschwindigkeit können beispielsweise Gründe für die Entstehung von Rissstrukturen oder Brandrissen sein.

Lunker

Als Lunker werden spitzkantige, gasleere Hohlräume bezeichnet, die oft miteinander verbunden sind. Grund hierfür sind z.B. zu niedriger Nachdruck oder ungünstige Lage des Anschnitts.

Einschlüsse

Unter Einschlüssen werden Materialbestandteile verstanden, die meistens härter als das Grundmaterial sind. Sie entstehen z.B. durch verunreinigtes Gießmaterial.

Kaltfließstellen & Kaltlauf

Dieser Defekt beschreibt Linien oder Rillen, die durch eine zu niedrige Form- oder Schmelztemperatur, manchmal auch durch eine zu lange Formfüllzeit entstehen.

Unvollständige Füllung

Dieser Defekt beschreibt Bereiche des Gussteils, die nicht oder unvollständig ausgefüllt, oder deren Konturen nicht sauber abgebildet sind, etwa wegen zu niedriger Gießkolbengeschwindigkeit oder einem zu niedrigen Nachdruck.

Schwammiges Gefüge

Dieser Defekt beschreibt Anhäufungen kleiner Poren oder Lunker, welche die Stabilität des Gussteils stark beeinträchtigen können.

Kernbruch

Das Ab- oder Auseinanderbrechen eines Kernes wird z.B. durch eine suboptimale Formstoffzusammensetzung oder zu hohe thermische Belastung verursacht. Die veränderte Struktur der Forrm hat falsche Geometrien beim Gusseil zur Folge.

Grate

Grate sind dünne Metallfolien am Gussteil, verursacht etwa durch zu hohe Anschnittgeschwindigkeit oder eine nicht korrekt eingestellte Schließeinheit.

Oberflächenblasen

Grund für Wölbungen in Form von Blasen an der Gussteiloberfläche sind z.B. eine zu hohe Gießtemperatur oder Gießkolbengeschwindigkeit in der zweiten Phase.

Sand- oder Salzrückstände

Oftmals bleibt Formsand oder -salz nach dem Entkernen im Inneren des Gussteils zurück. Dank Röntgen wird dieser sichtbar, das Teil kann gereinigt und danach weiterverarbeitet werden.

Verformungen

Insbesondere bei langen, schweren Gussteilen kann es beim Weitertransport zu Verformungen kommen, wenn das Material noch nicht vollständig ausgekühlt ist. Diese Verformungen werden z.B. in einem Soll-/Ist-Vergleich sichtbar.

Verlagerter Sand- oder Salzkern

Kommt es bei der Positionierung des Kerns in der Kokille vor dem Gießen zu Fehlern, stimmen die Geometrien des Gussteils nicht mehr mit dem CAD-Modell überein. Das Bauteil wird somit für den Zusammenbau unbrauchbar.

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