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| Wollastons Beiträge zur Optik |
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Im Jahre 1802 entwickelte Wollaston das Refraktometer, ein Instrument zur Bestimmung von Brechzahlen mit Hilfe der Totalreflexion. 1809 sollte das Reflexionsgoniometer zur Messung reflektierender Flächen folgen. Als Kristallgoniometer dient es zur Messung von Winkeln an Kristallen.
Das Theodolitgoniometer, ein Kristallgoniometer mit zwei rechtwinklig aufeinander stehenden Teilkreisen, gestattet es, Winkelmessungen in einem Schnitt und an allen Flächen außer an der Kittfläche vorzunehmen, ohne den Kristall umsetzen zu müssen.
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| Kristall-Refraktometer für Juweliere von Carl Zeiss von 1940. | Anzeige für Zeiss Punktal® von ca. 1920. |
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| Forschungsmikroskop Axioplan® mit Gerät zum Zeichnen mikroskopischer Bilder | Wollaston-Polarisationsprisma |
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Um 1804 stellte Wollaston fest, dass die Sehschärfe beim seitlichen Blick durch bikonvexe Brillengläser abnimmt. Gleichzeitig bemerkte er, dass meniskenförmige Brillengläser ein schärferes Bild erzeugen. Viele Augenärzte suchten nach einer Verbesserung, darunter Ostwald und Tscherning, doch ohne Bedeutung für die praktische Anwendung. – Erst 1908 gelang es Moritz von Rohr, ein punktuell abbildendes Brillenglas exakt zu berechnen. Es ist noch heute im Lieferprogramm von Carl Zeiss: Punktal®.
1804 entdeckte Wollaston unabhängig von Joseph von Fraunhofer die Absorptionslinien im Sonnenspektrum, die noch heute zur Bestimmung chemischer Elemente durch die Spektralanalyse dienen. Er verbesserte das Mikroskop und entwickelte 1807 die Camera lucida, eine optische Vorrichtung zum Abzeichnen von Gegenständen.
1820 erfand er das nach ihm benannte Wollaston-Prisma. Es dient zur Zerlegung einer einfallenden Lichtwelle in zwei senkrecht zueinander polarisierte Teilwellen, die unter entgegengesetzt gleichen Winkeln von der Einfallsrichtung weggebrochen werden.
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